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Flensburg: Stundenlanger Stillstand auf der A 1

Verkehrsunfall führt zu stundenlanger Vollsperrung auf der A 1, Umleitungen eingerichtet und Verkehrsteilnehmer missachten Rettungsgasse.

Foto: Depositphotos

Ratzeburg (ost)

27.01.2025| Bezirk Stormarn | 26.01.2025 – BAB 1 / Stapelfeld

Am gestrigen Nachmittag (26.01.2025), gegen 13.35 Uhr ereignete sich auf der BAB 1, etwa 1000 Meter vor der Ausfahrt Stapelfeld in Richtung Norden, ein Verkehrsunfall. Dadurch kam es zu einer stundenlangen Vollsperrung.

Nach aktuellen Informationen ist ein VW Passat aus bisher ungeklärter Ursache gegen die Leitplanke geprallt und hat sich anschließend gedreht. Das Fahrzeug kam auf dem linken von drei Fahrstreifen zum Stehen. Der Fahrer wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht, das er nach kurzer Zeit wieder verlassen konnte.

Da sich nun eine Ölspur über eine Länge von etwa 250 Metern über alle drei Fahrspuren erstreckte, musste die Fahrbahn vollständig gesperrt werden.

Umleitungen und Absperrungen wurden sofort eingerichtet.

Die Reinigung der Fahrbahn dauerte jedoch Stunden, was dazu führte, dass mehrere im Stau stehende Verkehrsteilnehmer ungeduldig wurden. Dies führte unter anderem dazu, dass die vorbildlich gebildete Rettungsgasse von einem BMW-Fahrer entgegen der Fahrtrichtung benutzt wurde, um den Stau zu verlassen. Ihm droht nun ein Bußgeld von mindestens 240 Euro, zwei Punkten in Flensburg und einem einmonatigen Fahrverbot. Auch rückwärtsfahrende Fahrzeuge auf dem Standstreifen wurden gemeldet. Diese Fahrer erwartet ein Bußgeld von mindestens 75 Euro.

Erst gegen 18.20 Uhr war es möglich, den Verkehr über den zuerst gereinigten Standstreifen an der Unfallstelle vorbeizuleiten.

Gegen 03.00 Uhr waren alle Reinigungsarbeiten abgeschlossen, sodass die BAB 1 in Richtung Norden wieder vollständig für den Verkehr freigegeben werden konnte.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% entspricht. 292 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,89% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% entspricht. In der Ortslage innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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