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Flensburg: Tödlicher Unfall in Waldgebiet bei Mittelangeln

Ein Baum stürzte auf eine Personengruppe, drei Personen starben, weitere wurden schwer verletzt. Polizei ermittelt Unfallursache, Notfallseelsorger betreuen Betroffene.

Foto: unsplash

Satrupholm (ost)

Am Ostersonntag (05.04.2026) ereignete sich gegen 11:00 Uhr in einem Waldgebiet in der Nähe von Satrupholm (Gemeinde Mittelangeln) ein tragisches Ereignis. Aufgrund von starken Windböen stürzte ein etwa 30 Meter hoher Baum auf eine Gruppe von Personen. Drei Personen verloren dabei ihr Leben, während andere zum Teil schwer verletzt wurden.

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei befanden sich etwa 50 Bewohner und Betreuer der nahegelegenen Einrichtung “Sterni-Park” in dem Waldstück, um Ostereier zu suchen. Währenddessen stürzte wahrscheinlich aufgrund der starken Windverhältnisse ein Baum auf die Gruppe.

Vier Personen wurden unter dem Baum eingeklemmt. Trotz sofortiger Rettungsmaßnahmen verstarben eine 16-jährige Jugendliche und eine 21-jährige Frau noch am Unfallort. Die zehn Monate alte Tochter der 21-Jährigen wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen per Hubschrauber in ein Krankenhaus nach Kiel gebracht, wo sie später ihren Verletzungen erlag. Eine weitere 18-jährige Frau wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus nach Heide geflogen. Andere Personen erlitten leichte Verletzungen.

Vor Ort wurden Bewohner und Betreuer von Notfallseelsorgern betreut.

Die Untersuchungen zur genauen Unfallursache sind noch im Gange.

Die Pressestelle der Polizeidirektion Flensburg steht Medienvertretern bis 15:45 Uhr für Rückfragen zur Verfügung.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle in Schleswig-Holstein. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% aller Unfälle ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916, was 85,13% aller Unfälle ausmacht. Von den Unfällen ereigneten sich 2.829 innerorts (8,63%), 1.003 außerorts (ohne Autobahnen) (3,06%) und 400 auf Autobahnen (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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