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Flensburg: Trickdiebstahl – Zeugen gesucht

Eine Frau wurde Opfer eines Trickdiebstahls in der Friesischen Straße. Die Polizei sucht Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können.

Foto: Depositphotos

Flensburg (ost)

Am Donnerstag, dem 29.01.2026, wurde eine Frau in der Friesischen Straße Opfer eines Taschendiebstahls.

Etwa um 16:00 Uhr betrat ein bisher unbekannter Mann das Geschäft der Geschädigten und begann ein Gespräch mit ihr. Während des Gesprächs wies er die Ladenbesitzerin auf eine angeblich defekte Glocke hin und behauptete, ein Handwerker zu sein. Außerdem sagte er, dass sich ein Mitarbeiter draußen im Auto befand. Später bot der Mann an, die Glocke zu reparieren. Während die Geschädigte kurz abgelenkt war, betrat der vermeintliche Mitarbeiter das Geschäft. In diesem Moment wurde eine Münzsammlung von einem der Verdächtigen gestohlen.

Während des Vorfalls wurden in der Nähe Fahrzeuge mit den Kennzeichen EU und BS gesehen, die möglicherweise mit dem Verbrechen in Verbindung stehen.

Die Männer werden wie folgt beschrieben:

Verdächtiger 1: ungefähr 45 Jahre alt, männlich, schlank

Verdächtiger 2: ungefähr 25 Jahre alt, männlich, schlank

Das Kommissariat 7 der Kriminalpolizei Flensburg hat die Untersuchungen aufgenommen. Die Polizei bittet Zeugen, die am Nachmittag des 29.01.2026 in der Friesischen Straße verdächtige Personen oder Fahrzeuge mit den genannten Kennzeichen gesehen haben und Informationen zum Verbrechen geben können, sich bei der Polizei zu melden, entweder telefonisch unter 0461 – 4840 oder per E-Mail an k7.flensburg.bki@polizei.landsh.de.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Anstieg. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, von denen 55 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Mordfälle auf 74, wobei 66 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 77, davon waren 67 Männer und 10 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 28 konstant. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

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