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Flensburg: Untersuchung in Niebüll

Mordkommission ermittelt nach Tötungsdelikt. Leichnam einer 21-jährigen Frau wurde in einem Waldgebiet gefunden. Ermittlungen laufen.

Foto: Depositphotos

Niebüll (ost)

In der Nacht vom Freitag auf den Samstag (07./08.06.2024) wurde die Leiche einer 21-jährigen Frau in einem Waldgebiet in Niebüll entdeckt. Die Frau war am Tag zuvor als vermisst gemeldet worden. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft haben mit den Ermittlungen begonnen.

Die 21-jährige Bewohnerin einer Wohnanlage hatte am Freitag um 08.00 Uhr ihre Wohnung verlassen, um im Marschenpark westlich von Niebüll Sport zu treiben. Da die sportlich sehr aktive junge Frau nicht wie vereinbart mit ihren Angehörigen in Kontakt getreten war, wurde sie am Freitagnachmittag als vermisst gemeldet.

Durch intensive Suchmaßnahmen, die bis in die Nacht dauerten, wurde die Leiche in einem Waldgebiet gefunden. Aufgrund der Fundumstände und der durchgeführten Obduktion wird von einem Tötungsdelikt ausgegangen.

Die Mordkommission der Bezirkskriminalinspektion Flensburg hat zusammen mit der Staatsanwaltschaft Flensburg die Ermittlungen übernommen und bittet alle Personen, die sich am Freitag, dem 07.06.2024, zwischen 08.00 und 12.00 Uhr im Bereich des Marschenparks, des Naturbads Wehle und auf dem parallel zum Wehlen-Graben verlaufenden Fußweg aufgehalten haben, sich mit der Polizei in Flensburg unter der Telefonnummer 0461 484 0 in Verbindung zu setzen.

Die Ermittlungen befinden sich noch in einem frühen Stadium, daher können zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Informationen bereitgestellt werden.

Kontakt:

Polizeidirektion Flensburg
Norderhofenden 1
24937 Flensburg
Dennis Bremer
Telefon: 0461 / 484 2011
E-Mail: pressestelle.flensburg@polizei.landsh.de

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2021/2022

Die Mordraten in Schleswig-Holstein sind zwischen 2021 und 2022 leicht gesunken. Im Jahr 2021 wurden 74 Fälle registriert, von denen 70 gelöst wurden. Es gab insgesamt 89 Verdächtige, darunter 80 Männer und 9 Frauen. 25 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle von Mord registriert, von denen jedoch nur 55 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 62, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Bayern im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 403 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 74 70
Anzahl der aufgeklärten Fälle 70 55
Anzahl der Verdächtigen 89 62
Anzahl der männlichen Verdächtigen 80 56
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 9 6
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 25 29

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24