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Flensburg: Verkehrsüberwachung auf B 404

Polizeikräfte stellten viele Geschwindigkeitsverstöße fest. 26 Fahrverbote drohen den Verkehrsteilnehmern.

Foto: unsplash

Kiel (ost)

Am Donnerstag (30.04.26) führten Polizeibeamte auf der B 404 Geschwindigkeitskontrollen durch. Dabei wurden viele Verstöße festgestellt. 26 Verkehrsteilnehmer sind jetzt mit einem Fahrverbot bedroht.

Im Rahmen der regelmäßigen Verkehrsüberwachung führten Beamte des Polizeibezirksreviers Kiel (PBR) zwischen 11:00 und 17:30 Uhr Geschwindigkeitskontrollen auf der B 404 in Richtung Bad Segeberg durch. Die Kontrolle fand in der Nähe der Wellseedamm-Brücke vor den Ausfahrten Wellseedamm und Edisonstraße statt. An dieser Stelle gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h.

Insgesamt passierten etwa 3556 Fahrzeuge das Geschwindigkeitsmessgerät. Dabei wurden 1538 Überschreitungen der erlaubten Höchstgeschwindigkeit registriert. Insgesamt fuhren 26 Fahrzeuge mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit, darunter drei Motorräder.

Das schnellste Fahrzeug fuhr 126 km/h. Der Fahrer muss mit einer Geldstrafe von 600,00 Euro, zwei Punkten in Flensburg und einem zweimonatigen Fahrverbot rechnen.

Die Beamten leiteten entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Die betroffenen Fahrzeughalter werden in den kommenden Tagen schriftlich über die Vorwürfe informiert und haben die Möglichkeit, schriftlich Stellung zu nehmen.

Überschreitung der Geschwindigkeit ist eine der Hauptursachen für Unfälle. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit wird die Polizeidirektion auch in Zukunft ähnliche Kontrollen durchführen.

Mathias Stöwer, Polizeidirektion Kiel

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle in Schleswig-Holstein. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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