Nach Auffahrunfall flüchtet Verursacher in die Speicherlinie. Polizei sucht Zeugen und Hinweisgeber.
Flensburg: Verkehrsunfallflucht am Montagabend

Flensburg (ost)
Am Montagabend (27.01.25) gegen 19.44 Uhr ereignete sich in der Straße Norderhofenden in Fahrtrichtung Schiffbrücke an einer roten Ampel ein Auffahrunfall mit anschließender Verkehrsunfallflucht. Gesucht wird in diesem Zusammenhang vermutlich ein verursachender weißer Kleintransporter.
Die Fahrerin eines grauen Hyundai Kleinwagens stand als zweites Fahrzeug vor der Rotlicht zeigenden Ampel an der Einmündung Norderhofenden/Speicherlinie in Fahrtrichtung Schiffbrücke. (Es handelte sich um die zweite Einmündung zur Speicherlinie vor der Schiffbrücke).
An dieser Ampel darf laut der vorgeschriebenen Fahrtrichtung ausschließlich geradeaus in Richtung Schiffbrücke gefahren werden.
Plötzlich gab es einen Knall, ein anderes Fahrzeug war in das Heck des Hyundai gefahren. Der Verursacher, vermutlich ein weißer Kleintransporter, fuhr dann linksseitig am grauen Hyundai vorbei und bog in die Speicherlinie ab. Die Hyundai-Fahrerin stellte ihr Fahrzeug bei der nächsten Gelegenheit ab und ging davon aus, dass der Verursacher/die Verursacherin nur in die Speicherlinie gefahren war, um sein/ihr Fahrzeug ebenfalls abzustellen und sich dann um die Folgen des von ihm/ihr verursachten Verkehrsunfalls zu kümmern. Stattdessen war ein Verursacher aber nicht mehr auffindbar, so dass die Hyundai-Fahrerin, die sich bei dem Unfall leicht verletzt hatte und später in der Klinik behandelt werden musste, die Verkehrsunfallflucht zur Anzeige brachte. An ihrem Fahrzeug entstand ein Sachschaden von mindestens 1500 Euro. Der Verkehrsermittlungsdienst des 1. Polizeirevieres Flensburg hat die Ermittlungen aufgenommen und hofft auf Zeugen des Unfalls oder Hinweisgeber zu dem Verursacher/der Verursacherin. Diese werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0461-4840 zu melden. Vielen Dank!
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916, was 85,13% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








