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Flensburg: Vermeintliche Entführung in Preetz

Eine Frau wurde ins Auto gebracht und schrie hysterisch. Das Fahrzeug mit dänischen Kennzeichen wurde auf der Autobahn gestoppt.

Foto: Depositphotos

Handewitt/Preetz (ost)

Am Freitagabend gegen 19.30 Uhr wurde der Landespolizei in Preetz gemeldet, dass es möglicherweise zu einer Entführung gekommen sei. Eine Frau schrie hysterisch, als ein Mann sie in ein Auto brachte.

Das Fahrzeug trug dänische Kennzeichen, was den Verdacht aufkommen ließ, dass der PKW nach Dänemark fahren wollte. Daraufhin wurden umgehend umfangreiche Fahndungsmaßnahmen eingeleitet.

Die Bundespolizei in Flensburg sicherte die Grenzübergänge mit Streifenwagen und begann mit der Fahndung.

Gegen 20.15 Uhr konnte eine Streife der Bundespolizei das gesuchte Auto mit zwei Insassen auf der Autobahn in der Nähe von Altholzkrug sehen. Der Ford wurde zum Rasthof Scandipark geleitet.

Weitere Streifenwagen von Landes- und Bundespolizei wurden zum Ort des Geschehens geschickt.

Der Fahrer wurde aus dem Auto geholt und am Boden festgehalten. Es stellte sich heraus, dass das Paar auf einer Familienfeier in Preetz war und die 25-jährige Slowakin offensichtlich stark betrunken war. Ihr Partner, ein 46-jähriger Libanese, wollte sie nach Hause (DK) bringen. Dabei schrie die Frau hysterisch, was Zeugen veranlasste, die Polizei zu rufen. Ein Atemalkoholtest ergab bei der Frau einen Promillewert von 1,79. Der Fahrer war nüchtern.

Es handelte sich also nicht um eine Entführung. Es zeigt jedoch, wie gut die Zusammenarbeit zwischen Landes- und Bundespolizei funktioniert.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 10.944 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 10.838 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 9.931 auf 9.644 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 8.645 auf 8.326, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen bei 7.470 und die weiblichen Verdächtigen bei 1.175 lag. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.664 auf 1.795. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 10.944 10.838
Anzahl der aufgeklärten Fälle 9.931 9.644
Anzahl der Verdächtigen 8.645 8.326
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.470 7.225
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.175 1.101
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.664 1.795

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% entspricht. Innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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