Die Landespolizei setzt einen Schwerpunkt auf Geschwindigkeit und Aggressionsdelikte im Straßenverkehr, um Unfallursachen effektiv zu bekämpfen.
Flensburg: Verstärkte Verkehrskontrollen in Schleswig-Holstein

Kiel (ost)
Die Polizei in Schleswig-Holstein wird in der kommenden Woche vom (05.08.2024 bis zum 11.08.2024) einen Schwerpunkt auf die Überwachung von Geschwindigkeit und Aggressionsdelikten im Straßenverkehr legen. Von Montag bis Sonntag werden verstärkte Verkehrskontrollen durchgeführt. Die Überwachung erfolgt durch den Einsatz von Videofahrzeugen, mobilen und stationären Geschwindigkeitsmessanlagen in Baustellen oder anderen Bereichen, in denen aufgrund von Gefahrensituationen Geschwindigkeitsreduzierungen durch die Verkehrsbehörde angeordnet wurden.
„Das Ziel der Kontrollen ist es, die Unfallursachen überhöhte Geschwindigkeit und aggressives Verhalten im Straßenverkehr wirksam zu bekämpfen, das ist seit mehreren Jahren ein Kernziel der Verkehrssicherheitsarbeit der Landespolizei Schleswig-Holstein“, erklärt Marcel Schmidt vom Landespolizeiamt in Kiel.
Die europaweit abgestimmten „ROADPOL-Kontrollwochen“ werden zusätzlich zu den allgemeinen Verkehrsüberwachungskontrollen im täglichen Dienst durchgeführt.
Nicht angepasste oder überhöhte Geschwindigkeit sind bei schweren Verkehrsunfällen eine der Hauptunfallursachen. Die Geschwindigkeit entscheidet oft über die Schwere der Unfallfolgen. Die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit zu überwachen, ist ein Schwerpunkt der polizeilichen Verkehrsüberwachung.
Deutliche Geschwindigkeitsüberschreitungen, riskantes Überholen und dichtes Auffahren sind Aggressionsdelikte im Straßenverkehr, die zu besonders schweren Verkehrsunfällen führen können.
Hinweis für Medienvertreter:
Die Polizeidirektionen Flensburg, Kiel und Bad Segeberg planen geeignete Kontrollmaßnahmen zur Begleitung. Für weitere Absprachen wenden Sie sich bitte an die entsprechenden Pressestellen vor Ort.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2022
Im Jahr 2022 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 82.697 Verkehrsunfälle. Davon waren 11.651 Unfälle mit Personenschaden, was 14,09% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,12% der Gesamtunfälle aus, was 1.753 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 382 Fällen oder 0,46% vertreten. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 83,33% oder 68.911 Unfälle. Innerorts ereigneten sich 55.688 Unfälle (67,34%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 23.501 Unfälle (28,42%) und auf Autobahnen wurden 3.508 Unfälle (4,24%) registriert. Die Anzahl der Getöteten lag bei 102, die Schwerverletzten bei 1.947 und die Leichtverletzten bei 12.627.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 82.697 |
| Unfälle mit Personenschaden | 11.651 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.753 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 382 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 68.911 |
| Ortslage – innerorts | 55.688 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 23.501 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.508 |
| Getötete | 102 |
| Schwerverletzte | 1.947 |
| Leichtverletzte | 12.627 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








