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Flensburg: Zwei Haftbefehle vollstreckt

Bundespolizei Flensburg konnte zwei Haftbefehle vollstrecken, einer wegen fehlendem Versicherungsschutz und einer wegen Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz. Die Gesuchten konnten dank Geldzahlungen eine Ersatzfreiheitsstrafe vermeiden.

Foto: unsplash

BAB 7/ Handewitt (ost)

Mitarbeiter der Bundespolizei Flensburg haben gestern Nachmittag bzw. in der vergangenen Nacht zwei Haftbefehle vollstreckt.

Bei dem ersten Vorfall wurde ein schwarzer Ford Focus auf dem Parkplatz Jalmer Moor am 27.01.2026 gegen 15:45 Uhr von einer Streife kontrolliert. Das Fahrzeug wurde zuvor ohne gültige Haftpflichtversicherung gefahren, was den Bundespolizisten auffiel.

Ein 50-jähriger deutscher Staatsangehöriger, der auf der Rücksitzbank saß, wurde ebenfalls kontrolliert. Es stellte sich heraus, dass er wegen Körperverletzung gesucht wurde. Der Mann konnte die geforderte Geldstrafe von 900 Euro bezahlen, um eine 30-tägige Ersatzfreiheitsstrafe zu vermeiden, und wurde freigelassen.

Ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz wurde eingeleitet.

Heute Morgen um 03:00 Uhr kontrollierte eine Streife der Flensburger Bundespolizei einen Flix-Bus am Scandinavien-Park in Handewitt. Ein 32-jähriger mazedonischer Staatsangehöriger fiel den Bundespolizisten auf, die ihn daraufhin kontrollierten. Es stellte sich heraus, dass gegen ihn ein Haftbefehl wegen eines Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz vorlag.

Der Mann wurde zur Dienststelle gebracht.

Er gab an, dass er das Geld nicht aufbringen könne, aber sein Bruder eventuell helfen könnte. Der 32-Jährige durfte seinen Verwandten anrufen. Dieser versuchte, die geforderte Summe an einem Geldautomaten abzuheben, jedoch erfolglos.

Der Bruder bat darum, bis neun Uhr Zeit zu bekommen, um das Geld aufzutreiben, da er persönlich bei seiner Hausbank vorsprechen wolle. Die Frist wurde gewährt. Diesmal war der Versuch erfolgreich, da der Bruder nach persönlicher Vorsprache bei seiner Hausbank das Geld auftreiben konnte und somit seinem Verwandten eine 46-tägige Ersatzfreiheitsstrafe ersparte.

Daher konnte der Mazedonier kurze Zeit später das Bundespolizeirevier Flensburg als freier Mann verlassen.

Quelle: Presseportal

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