Zwei Männer mit Haftbefehl gesucht: Einer wegen Beleidigung, der andere wegen Diebstahl. Beide müssen nun in der JVA einsitzen.
Flensburger Bahnhof: Bundespolizei schnappt zwei Straftäter, Einlieferung JVA

Flensburg (ost)
Während der Kontrollen am Flensburger Bahnhof wurden von der Bundespolizei zwei Männer festgenommen, die zur Fahndung ausgeschrieben waren. Sie sitzen jetzt in der JVA.
Gestern Abend um 22.00 Uhr überprüfte eine Bundespolizeistreife einen 40-jährigen Mann am Bahnhof. Der Flensburger, der deutlich betrunken war (1,83 Promille Atemalkohol), wurde von der Staatsanwaltschaft gesucht, da gegen ihn ein Haftbefehl wegen Beleidigung vorlag. Im Herbst 2023 wurde er zu einer Geldstrafe von 762,- Euro verurteilt und war seitdem untergetaucht. Da er das Geld nicht aufbringen konnte und keiner seiner Bekannten ihn auslösen wollte, wurde er in die JVA gebracht, wo er die nächsten 40 Tage verbringen wird. Zusätzlich wurde ein Strafverfahren gegen ihn wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet, da er bei seiner Festnahme unerlaubte Amphetamine bei sich trug.
Heute Morgen gegen 03.00 Uhr kontrollierten Bundespolizisten den aus Dänemark kommenden IC 301 am Flensburger Bahnhof. Unter den Reisenden befand sich auch ein 52-jähriger Mann, der ebenfalls per Haftbefehl gesucht wurde.
Er wurde bereits 2018 wegen Diebstahls in mehreren Fällen zu einer 10-monatigen Freiheitsstrafe verurteilt, von der er bereits über neun Monate abgesessen hatte, bevor er ins Ausland geflohen war.
Jetzt wurde er verhaftet und für die nächsten 19 Tage in die JVA gebracht.
Kontakt:
Bundespolizeiinspektion Flensburg
Valentinerallee 2a
24941 Flensburg
Jürgen Henningsen
Telefon: 0461 / 31 32 – 1011
E-Mail: bpoli.flensburg.presse@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_kueste
Hier geht es zur Originalquelle
Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2021/2022
Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2021 und 2022 zeigen einen Rückgang in den Fallzahlen. Im Jahr 2021 wurden insgesamt 11.693 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 10.509 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 9.190, wobei 7.938 männliche und 1.252 weibliche Verdächtige waren. 1.576 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 10.944, wovon 9.931 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 8.645, darunter 7.470 männliche und 1.175 weibliche Verdächtige. 1.664 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 70.510 registrierten Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.693 | 10.944 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 10.509 | 9.931 |
| Anzahl der Verdächtigen | 9.190 | 8.645 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.938 | 7.470 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.252 | 1.175 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.576 | 1.664 |
Quelle: Bundeskriminalamt








