Ein 18-jähriger Mann weigerte sich, den Bahnhof zu verlassen und musste schließlich mit Zwang zur Dienststelle gebracht werden. Jetzt droht ihm ein Strafverfahren.
Flensburger Bahnhof: Mann leistet Widerstand gegen Bundespolizisten

Flensburg (ost)
Am Samstagabend gegen 20:45 Uhr wurden Beamte der Bundespolizei zu einem Vorfall am Bahnhof in Flensburg gerufen. Ein Mann war ohne gültige Reisedokumente oder Fahrkarte unterwegs und weigerte sich, den Zug in Richtung Dänemark zu verlassen.
Als die Streife eintraf, entdeckten sie einen 18-jährigen Mann aus Sierra Leone im Zug. Trotz mehrfacher Aufforderungen weigerte sich der Mann, den Bahnhof in Flensburg zu verlassen. Die Bundespolizisten führten ihn daraufhin aus dem Bahnhof und erteilten ihm einen Platzverweis.
Nachdem die Streife die Person vor Ort entlassen hatte und zum Dienstwagen ging, sahen sie, dass er den Platzverweis offensichtlich nicht ernst nahm und erneut den Bahnhof betrat.
Als die Bundespolizisten erneut versuchten, ihn aus dem Bahnhof zu bringen, leistete er Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen. Nur durch den Einsatz von Zwang und das Anlegen von Handschellen wurde er zur Dienststelle gebracht. Dort blieb er bis 23:15 Uhr in Gewahrsam.
Der 18-Jährige wird nun mit einem Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte konfrontiert.
Kontakt:
Bundespolizeiinspektion Flensburg
Valentinerallee 2a
24941 Flensburg
Pressesprecher
Hanspeter Schwartz / Melissa Münzel
Telefon: 0461 / 31 32 – 1010
Mobil: 0160/89 46 178
Fax: 030/2045612243
E-Mail: bpoli.flensburg.presse@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_kueste
Hier geht es zur Originalquelle
Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.








