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Frontalzusammenstoß bei Bad Schwartau

Ein 73-jähriger BMW-Fahrer geriet in den Gegenverkehr und stieß frontal mit einem Seat zusammen, beide erlitten leichte Verletzungen.

Foto: unsplash

Lübeck (ost)

Am Donnerstagnachmittag (29.01.2026) kollidierte der Fahrer eines 3er BMW auf der L185 kurz nach dem Ortsausgang Bad Schwartau mit einem Seat Leon im Gegenverkehr. Beide Fahrer erlitten leichte Verletzungen, während an beiden Fahrzeugen erhebliche Schäden im Frontbereich entstanden. Die Polizei ermittelt gegen den BMW-Fahrer wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung und der Gefährdung des Straßenverkehrs.

Nach den vorliegenden Informationen fiel der 73-jährige Lübecker (Staatsangehörigkeit: Deutsch) mit seinem 3er BMW Cabriolet zunächst in der Straße Alt Rensefeld in Bad Schwartau auf. Er soll stadtauswärts fahrend mehrmals von seiner Spur abgekommen sein und sogar einen Leitpfosten gestreift haben. Trotz Lichtzeichen und Hupen reagierte der Mann nicht.

Kurz hinter dem Ortsausgang Bad Schwartau geriet der Lübecker erneut auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort frontal mit einem Seat Leon. Sowohl der 44-jährige Seat-Fahrer als auch der BMW-Fahrer erlitten leichte Verletzungen.

Aufgrund der Wucht des Aufpralls entstanden an beiden Fahrzeugen erhebliche Schäden im Frontbereich. Der Gesamtschaden wird vorläufig auf etwa 45.000 Euro geschätzt. Beide Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten von einem Abschleppunternehmen abtransportiert werden.

Bei der Unfallaufnahme stellten die Polizisten Hinweise auf körperliche Beeinträchtigungen bei dem 73-jährigen Lübecker fest, darunter einen unsicheren Gang aufgrund körperlicher Einschränkungen und allgemeine Gebrechlichkeit. Zudem wirkte der Mann desorientiert und konnte teilweise den Anweisungen der Polizei nicht folgen.

Aus diesem Grund wurde der Führerschein des BMW-Fahrers von den Polizisten beschlagnahmt und ihm die Weiterfahrt vorübergehend untersagt. Gegen ihn wurden Ermittlungen wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs und fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Auch die Führerscheinstelle wird über die Ermittlungen informiert.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% ausmacht. Innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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