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Gebäudebrand in Halstenbek

Ein Einfamilienhaus in Halstenbek brannte vollständig aus. Freiwillige Feuerwehren kämpften bereits zum vierten Mal innerhalb von zehn Tagen gegen Großfeuer.

Foto: Unsplash

Pinneberg (ost)

Samstag, 16. November 2024, 03:33 Uhr +++ Ort des Einsatzes: Halstenbek, Am Krönrey +++ Einsatz: FEU 2 Y (Feuer, zwei Löschzüge, Menschenleben in Gefahr)

Ein Einfamilienhaus in der Straße Am Krönrey in Halstenbek stand am frühen Samstagmorgen vollständig in Flammen. Es gab keine Verletzten. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Halstenbek und Schenefeld waren im Einsatz. Für beide Feuerwehren war es das vierte Großfeuer innerhalb von nur zehn Tagen.

Der Brand wurde um 3.30 Uhr gemeldet. Aufgrund des Notrufs gingen die Feuerwehrleute unter der Leitung von Zugführer Christian Riekenberg zunächst von einem Zimmerbrand aus. Doch als sie am Einsatzort eintrafen, stellten sie fest, dass sich das Feuer bereits stark ausgebreitet hatte und wahrscheinlich bereits auf die hölzerne Zwischendecke übergegriffen hatte. Riekenberg löste daraufhin Vollalarm für die Feuerwehr Halstenbek aus und forderte zusätzliche Unterstützung von der Feuerwehr Schenefeld an.

Trotz des massiven Einsatzes konnten die Flammen nicht daran gehindert werden, auf das erste Obergeschoss und den Dachstuhl überzugreifen. Das Feuer fand reichlich Nahrung in dem sehr zugestellten Haus.

Die Situation wurde zusätzlich dramatisch, da der einzige Bewohner des Hauses zeitweise als vermisst galt. Die Suche nach der Person hatte vor der Brandbekämpfung höchste Priorität, war jedoch erfolglos. Offensichtlich war der Bewohner zum Zeitpunkt des Brandausbruchs nicht zu Hause. Er kehrte erst während des Einsatzes nach Hause zurück. Die Feuerwehr konnte sich daher auf die Brandbekämpfung konzentrieren, die insbesondere im Dachbereich schwierig war. Hier mussten teilweise Ziegel entfernt werden, um Glutnester zu löschen. Gleichzeitig waren drei Atemschutztrupps im Innenangriff und ein Trupp im Außenangriff im Einsatz.

Circa drei Stunden nach Beginn des Einsatzes konnte Riekenberg „Feuer aus“ melden. Die Nachlöscharbeiten und Aufräumarbeiten dauern noch an und werden voraussichtlich gegen 8 Uhr abgeschlossen sein. Der Schlauchwagen des Kreisfeuerwehrverbandes ist vor Ort, um Schlauchmaterial und Atemschutzflaschen auszutauschen.

Mehr als 60 Feuerwehrmänner und -frauen waren zeitweise im Einsatz.

Es war bereits der vierte Großbrand innerhalb von nur zehn Tagen für die Freiwilligen Rettungskräfte aus Halstenbek und Schenefeld. Erst am Mittwoch löschten die Wehren beider Orte in Schenefeld ein Feuer in einem Gewerbebetrieb.

Quelle: Presseportal

nf24