Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Geesthacht: Betrunkene E-Scooter-Fahrerin verunfallt

Eine 37-Jährige verletzte sich beim Fahren eines geliehenen E-Scooters schwer. Der Bekannte entfernte sich, ohne zu helfen, was zu weiteren Ermittlungen führte.

Foto: unsplash

Ratzeburg (ost)

19. August 2024 | Kreis Herzogtum Lauenburg – 17.08.2024 – Geesthacht

Eine Geesthachterin wurde am Samstagabend nach einer Fahrt mit einem E-Scooter unter Alkoholeinfluss nicht nur wegen Trunkenheit im Verkehr angezeigt, sondern auch ins Krankenhaus gebracht.

Um den E-Scooter eines Bekannten auszuprobieren, lieh sich eine 37-jährige Frau das Fahrzeug. Während sie in der Rudolf-Messerschmidt-Straße unterwegs war, stürzte sie aus unbekannten Gründen und verletzte sich schwer am Bein.

Der Bekannte nahm seinen E-Scooter zurück und verließ die Szene, ohne der verletzten Frau zu helfen.

Die Frau rief über den Notruf die Rettungskräfte, die sofort zur Hilfe eilten.

Die schwer verletzte Frau wurde schnell medizinisch versorgt. Dabei wurde Alkoholgeruch festgestellt. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 1,62 Promille.

Die Geesthachterin wurde ins Krankenhaus gebracht, wo auch eine Blutprobe entnommen wurde.

Die Fahrt mit dem E-Scooter führt nun nicht nur zu einer Untersuchung wegen Trunkenheit im Verkehr, sondern auch der Bekannte muss sich wegen des Verdachts der unterlassenen Hilfeleistung verantworten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2021/2022

Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden 11.693 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 nur noch 10.944 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 10.509 auf 9.931 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 9.190 auf 8.645, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7.938 auf 7.470 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 1.252 auf 1.175 fiel. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.576 auf 1.664. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 70.510 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 11.693 10.944
Anzahl der aufgeklärten Fälle 10.509 9.931
Anzahl der Verdächtigen 9.190 8.645
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.938 7.470
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.252 1.175
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.576 1.664

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2022

Im Jahr 2022 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 82.697 Verkehrsunfälle. Davon waren 11.651 Unfälle mit Personenschaden, was 14,09% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,12% der Gesamtunfälle aus, was 1.753 Unfällen entspricht. 382 Unfälle, also 0,46%, wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 83,33% der Gesamtunfälle, also 68.911 Unfälle. Innerorts ereigneten sich 55.688 Unfälle (67,34%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 23.501 Unfälle (28,42%) und auf Autobahnen 3.508 Unfälle (4,24%). Insgesamt gab es 102 Getötete, 1.947 Schwerverletzte und 12.627 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 82.697
Unfälle mit Personenschaden 11.651
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.753
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 382
Übrige Sachschadensunfälle 68.911
Ortslage – innerorts 55.688
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 23.501
Ortslage – auf Autobahnen 3.508
Getötete 102
Schwerverletzte 1.947
Leichtverletzte 12.627

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

nf24