Zwei Männer fliehen aufs Dach und werden vorläufig festgenommen. Anzeige wegen Einbruchdiebstahls erwartet sie.
Geesthacht: Einbruch in Einfamilienhaus führt zu Festnahmen

Ratzeburg (ost)
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Lübeck und der Polizeidirektion Ratzeburg
14. Oktober 2024 | Kreis Herzogtum Lauenburg – Am 11.10.2024 Geesthacht
Am 11.10.2024, gegen 21.10 Uhr, informierte der Eigentümer eines Grundstücks in der Berliner Straße in Geesthacht die Behörden, dass er zwar nicht zu Hause war, aber auf seinem überwachten Grundstück zwei unbekannte Personen entdeckt hatte, die versuchten, an einer Außentür seines Einfamilienhauses zu manipulieren und einzudringen.
Als die alarmierten Polizeifahrzeuge sich dem Grundstück näherten, konnten sie zwei Personen sehen, die auf das Dach des Hauses geflüchtet waren, um sich dort zu verstecken.
Ein Verdächtiger sprang zunächst vom Dach auf die Terrasse und versuchte von dort zu fliehen. Allerdings wurde er bereits am Boden von den Beamten erwartet und vorläufig festgenommen.
Der zweite Verdächtige stieg zunächst durch ein Fenster im Dachbereich zurück ins Haus und wurde ebenfalls vorläufig festgenommen.
Die beiden 39 und 41 Jahre alten Männer wurden daraufhin zum Polizeirevier Geesthacht gebracht.
Nach der Feststellung ihrer Personalien und weiteren polizeilichen Maßnahmen wurden die beiden Verdächtigen anschließend aus dem Gewahrsam entlassen. Sie erwartet eine Anzeige wegen Einbruchdiebstahls.
Dr. Jens Buscher, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Lübeck
Sandra Kilian, Pressesprecherin der Polizeidirektion Ratzeburg
Hinweise: Für Rückfragen zu dieser Pressemitteilung wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der Polizeidirektion Ratzeburg.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2021/2022
Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2021 und 2022 an. Im Jahr 2021 wurden 2249 Fälle registriert, während es im Jahr 2022 bereits 2675 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 385 im Jahr 2021 auf 400 im Jahr 2022. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich leicht von 341 im Jahr 2021 auf 380 im Jahr 2022. Von den Verdächtigen waren 293 männlich und 48 weiblich im Jahr 2021, während es 335 männliche und 45 weibliche Verdächtige im Jahr 2022 gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 129 im Jahr 2021 auf 158 im Jahr 2022. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 23528 Einbruchsfälle verzeichnet, was die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland darstellt.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.249 | 2.675 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 385 | 400 |
| Anzahl der Verdächtigen | 341 | 380 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 293 | 335 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 48 | 45 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 129 | 158 |
Quelle: Bundeskriminalamt








