In Geesthacht und Lauenburg kam es zu mehreren Einbrüchen in Wohnhäuser. Die Polizei sucht dringend nach Zeugen.
Geesthacht: Einbrüche im Kreis Herzogtum Lauenburg – Zeugen gesucht

Ratzeburg (ost)
15. November 2024 | Kreis Herzogtum Lauenburg – 14.11.2024 – Geesthacht / Lauenburg
Am gestrigen Donnerstagabend (14.11.2024) wurden Einbrüche im Narzissenweg und im Hoogezand-Sappemeer-Ring in Geesthacht verübt. Auch im Büchener Weg in Lauenburg/Elbe wurde im Laufe des Tages eingebrochen.
Nach aktuellen Informationen drangen die unbekannten Täter zwischen 17:20 Uhr und 17:45 Uhr gewaltsam durch die Terrassentür in ein Einfamilienhaus im Narzissenweg ein. Ein weiterer Einbruch ereignete sich zwischen 20:15 Uhr und 21:30 Uhr im Hoogezand-Sappemeer-Ring, bei dem die Täter ein Fenster aufbrachen. Beide Häuser wurden nach Wertgegenständen durchsucht. Gegen 21:35 Uhr wurden der Polizei zwei verdächtige Personen im Hoogezand-Sappemeer-Ring gemeldet, die möglicherweise mit den Einbrüchen in Verbindung stehen. Sie wurden als dunkel gekleidet und maskiert beschrieben. Einer der Verdächtigen trug schwarze Schuhe mit weißen Sohlen und Schnürsenkeln sowie eine braune Umhängetasche. Trotz intensiver Fahndungsmaßnahmen, einschließlich eines Hubschraubers, konnten die Täter nicht gefasst werden.
Im Büchener Weg in Lauenburg wurde zwischen 07:00 Uhr und 13:30 Uhr in ein Einfamilienhaus eingebrochen. Die Täter öffneten gewaltsam ein Fenster und gelangten ins Haus.
Bei einem der Einbrüche wurde eine Langwaffe gestohlen. Nähere Angaben zu weiterem Diebesgut oder Schadenshöhen liegen derzeit nicht vor.
Die Kriminalpolizei aus Reinbek hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenaussagen. Wer hat verdächtige Personen oder Fahrzeuge während des Tatzeitraums beobachtet? Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer: 040/ 727707-0 und per E-Mail: Reinbek.KPSt@polizei.landsh.de entgegen.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 2675 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3271 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 400 im Jahr 2022 auf 520 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 380 auf 427, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 335 auf 382 stieg. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen blieb konstant bei 45, während die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 158 auf 191 stieg. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 27061 Fällen die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.675 | 3.271 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 400 | 520 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 427 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 335 | 382 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 45 | 45 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 158 | 191 |
Quelle: Bundeskriminalamt








