Ein E-Scooterfahrer flüchtete vor der Polizei, verlor die Kontrolle und stürzte. Zum Glück wurde niemand verletzt.
Geesthacht: Flucht vor Polizei endet mit Sturz

Ratzeburg (ost)
22.07.2026 | Bezirk Herzogtum Lauenburg | 21.07.2026 – Geesthacht
Gestern Abend ist ein Fahrer eines Elektrorollers auf der Flucht vor der Polizei gestürzt.
Ein Streifenwagen aus Geesthacht wurde am 21.07.2026 gegen 17.50 Uhr auf einen Elektroroller-Fahrer in der Hansastraße aufmerksam und plante, ihn anzuhalten und zu überprüfen. Als der Fahrer die Beamten bemerkte, die ihm bereits Anhaltesignale gegeben hatten, soll er seine Fahrt fortgesetzt und versucht haben zu fliehen. Die Strecke führte in Richtung Ziegenkrugkreuzung. Trotz roter Ampel fuhr er unerwartet weiter über die Kreuzung und bog in Richtung Worther Weg ab. Kurz nach der Kreuzung befindet sich im Worther Weg eine Baustelle. Die Straße ist derzeit auf eine Spur verengt. Der flüchtende Elektroroller-Fahrer soll auch hier die rote Baustellenampel sowie die entgegenkommenden Fahrzeuge ignoriert und seine Fahrt fortgesetzt haben. Nur durch das umsichtige Verhalten der anderen Verkehrsteilnehmer kam es hier zu keinem Unfall.
Am Ende des Worther Weges befindet sich ein Kreisverkehr. In diesem Bereich verlor der Elektroroller-Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug, geriet ins Rutschen und stürzte schließlich. Der Fahrer ist ein 18-jähriger Deutscher aus dem Bezirk Herzogtum Lauenburg. Weder er noch ein anderer Verkehrsteilnehmer wurden verletzt.
Warum der 18-Jährige die Flucht ergriff, ist nun Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Beamten haben sein Fahrzeug beschlagnahmt.
Die Ermittler der Geesthachter Polizei suchen nun nach Zeugen und Geschädigten, die durch das Verhalten des Elektroroller-Fahrers gefährdet wurden, insbesondere nach den entgegenkommenden Fahrzeugführern aus dem Baustellenbereich. Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 04152/8003-0 oder per E-Mail unter Geesthacht.PR@polizei.landsh.de zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 292 Fällen, also 0,89%, vergleichsweise gering. Der Großteil der Unfälle, nämlich 27.916 Fälle oder 85,13%, waren Übrige Sachschadensunfälle. Von den Unfällen fanden 2.829 innerorts (8,63%) statt, 1.003 außerorts (3,06%) und 400 auf Autobahnen (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








