Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Geesthacht: Tödlicher Auffahrunfall

Heftiger Auffahrunfall auf der A25 bei Escheburg fordert ein Todesopfer und mehrere Verletzte.

Foto: Depositphotos

Ratzeburg (ost)

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Lübeck und der Polizeidirektion Ratzeburg

09.03.2026 | Kreis Herzogtum Lauenburg | 09.03.2026 – Eschenburg /BAB 25

Früh am Morgen, gegen 00.15 Uhr, ereignete sich auf der A25 bei Escheburg, auf der Fahrspur von Hamburg nach Geesthacht, ein tragischer Verkehrsunfall.

Nach aktuellen Informationen fuhr eine 24-jährige Fahrerin eines BMW auf der A25 von Hamburg in Richtung Geesthacht und stoppte an einer roten Ampel, die für ihre Fahrtrichtung leuchtete. Aus bisher ungeklärten Gründen soll ein 60-jähriger deutscher Fahrer eines Mercedes aus Mecklenburg-Vorpommern direkt in das stehende Fahrzeug gefahren sein.

Aufgrund der Wucht des Aufpralls wurde die 24-Jährige in ihrem Auto eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Sie erlitt schwere Verletzungen und wurde sofort mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Ihre 22-jährige Beifahrerin aus Geesthacht wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht, wo sie kurz darauf ihren Verletzungen erlag.

Der Fahrer des Mercedes erlitt leichte Verletzungen und wurde ebenfalls ins Krankenhaus gebracht. Bei der Unfallaufnahme und der Überprüfung seiner Fahrtüchtigkeit ergaben sich Anzeichen für eine mögliche Beeinträchtigung durch Alkoholkonsum zuvor. Es wurde eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein wurde eingezogen.

Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft Lübeck wurde zur Klärung der Unfallursache ein Sachverständiger der Dekra hinzugezogen.

Dr. Jens Buscher, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Lübeck

Sandra Kilian, Pressesprecherin der Polizeidirektion Ratzeburg

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% aller Unfälle entspricht. 292 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,89% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% aller Unfälle entspricht. In innerörtlichen Gebieten gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24