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Geesthacht: Verkehrsstraftaten beendet

Polizei entdeckt mehrere Verkehrsdelikte bei Autofahrer in Lauenburg. Fahrer ohne Führerschein, falsche Kennzeichen, Drogenkonsum vermutet.

Foto: Depositphotos

Ratzeburg (ost)

Am 25. Juni 2024 im Kreis Herzogtum Lauenburg ereignete sich ein Vorfall in Lauenburg am 24.06.2024.

Gestern Abend (24.06.2024) entdeckten Polizeibeamte der Station Lauenburg einige Verkehrsdelikte bei einem Autofahrer.

Ein 36-jähriger Mann fuhr um 19.45 Uhr in der Hamburger Straße in Lauenburg auf das Gelände einer Tankstelle, um dort seinen Peugeot zu betanken. Eine Polizeibeamtin im Ruhestand kannte den 36-Jährigen persönlich. Da sie wusste, dass der Fahrer keinen gültigen Führerschein hatte, informierte sie ihre Kollegen im Dienst.

Bei der folgenden Kontrolle stellte sich heraus, dass er ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs war. Aber das war nicht alles, die an dem Fahrzeug angebrachten Kennzeichen gehörten zu einem Citroen Berlingo, der nicht mehr zugelassen war. Die Plaketten auf den Kennzeichen schienen zudem nicht original zu sein. Der Peugeot selbst war weder versichert noch zugelassen. Bei der Kontrolle gab es auch Hinweise auf vorangegangenen Drogenkonsum, daher wurde eine Blutprobe entnommen.

Der 36-jährige Mann wird unter anderem wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, des Verdachts der Urkundenfälschung und des Verdachts des Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln angeklagt werden müssen.

Auch die Beifahrerin, eine 45-jährige Frau aus Geesthacht, wird zur Verantwortung gezogen werden müssen, da die Kennzeichen, die nun am Fahrzeug angebracht waren, von ihrem abgemeldeten Citroen stammten.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2021/2022

Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2021 und 2022 sind rückläufig. Im Jahr 2021 wurden 11.693 Fälle erfasst, wovon 10.509 gelöst wurden. Es gab insgesamt 9.190 Verdächtige, darunter 7.938 Männer, 1.252 Frauen und 1.576 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2022 wurden 10.944 Fälle registriert, von denen 9.931 gelöst wurden. Es gab insgesamt 8.645 Verdächtige, darunter 7.470 Männer, 1.175 Frauen und 1.664 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die meisten Drogenfälle in Deutschland verzeichnet – 70.510.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 11.693 10.944
Anzahl der aufgeklärten Fälle 10.509 9.931
Anzahl der Verdächtigen 9.190 8.645
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.938 7.470
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.252 1.175
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.576 1.664

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24