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Geesthacht: Verkehrsteilnehmer ohne Führerschein und unter Drogeneinfluss gestoppt

Ein 48-jähriger Mann wurde ohne gültige Fahrerlaubnis und unter Drogeneinfluss in Lauenburg gestoppt. Ermittlungen wegen Urkundenfälschung und Fahrens ohne Haftpflichtversicherung wurden eingeleitet.

Foto: Depositphotos

Ratzeburg (ost)

04. Juli 2024 | Bezirk Herzogtum Lauenburg – 03.07.2024 – Lauenburg

Am gestrigen Abend (03.07.2024) hielt die Polizeistation Lauenburg einen Autofahrer an, der ohne gültigen Führerschein und unter dem Einfluss von Drogen unterwegs war.

Um 19.40 Uhr fuhr der Fahrer eines VW Touran die Berliner Straße in Lauenburg in Richtung Geesthacht. Die Polizisten stoppten das Fahrzeug mit französischen Kennzeichen, um den Fahrer zu überprüfen.

Der 48-jährige Mann aus Mecklenburg konnte seinen Führerschein nicht im Original vorzeigen, sondern präsentierte den Beamten ein Foto seines ausländischen Führerscheins. Dieser wies jedoch eindeutige Fälschungsmerkmale auf, weshalb nun weitere Ermittlungen eingeleitet werden.

Auch konnte kein Nachweis einer erforderlichen Haftpflichtversicherung erbracht werden.

Während der Überprüfung ergaben sich auch Anzeichen für vorherigen Drogenkonsum. Ein durchgeführter Drogentest reagierte positiv auf THC, daher ordneten die Beamten die Entnahme einer Blutprobe an.

Somit endete die Fahrt des Mecklenburgers an dieser Stelle.

Der 48-jährige Mann wird unter anderem wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, des Verdachts der Urkundenfälschung, des Führens eines Fahrzeugs im öffentlichen Raum ohne Haftpflichtversicherung und des Verdachts des Fahrens unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln zur Verantwortung gezogen werden müssen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2021/2022

Die Drogenraten in Schleswig-Holstein haben sich zwischen 2021 und 2022 leicht verringert. Im Jahr 2021 wurden 11.693 Fälle registriert, wovon 10.509 gelöst wurden. Es gab insgesamt 9.190 Verdächtige, darunter 7.938 Männer, 1.252 Frauen und 1.576 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2022 wurden 10.944 Fälle registriert, wovon 9.931 gelöst wurden. Es gab insgesamt 8.645 Verdächtige, darunter 7.470 Männer, 1.175 Frauen und 1.664 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 70.510 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 11.693 10.944
Anzahl der aufgeklärten Fälle 10.509 9.931
Anzahl der Verdächtigen 9.190 8.645
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.938 7.470
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.252 1.175
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.576 1.664

Quelle: Bundeskriminalamt

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