Ein betrunkener polnischer Fahrer verursacht Unfall und flüchtet, aber wird später von Zeugen identifiziert und festgenommen.
Geesthacht: Verkehrsunfallflucht

Ratzeburg (ost)
27. Januar 2026 | Bezirk Herzogtum Lauenburg | 26.01.2026 – Fahrensdorf
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Lübeck und der Polizeidirektion Ratzeburg
Am gestrigen Abend (26. Januar 2026) ereignete sich zwischen Fahrendorf und Escheburg ein Verkehrsunfall ohne Verletzte. Ein beteiligter Fahrer flüchtete.
Derzeitigen Informationen zufolge fuhr gegen 20:10 Uhr ein 46-jähriger Mann aus Polen mit einem Fiat Ducato die Fahrendorfer Dorfstraße in Richtung Alte Landstraße (B5). Aus bisher unbekannten Gründen geriet der Fiat Ducato in einer abfallenden Linkskurve ins Schleudern und kollidierte mit einem entgegenkommenden VW Touareg und dann mit einer Mauer im Straßengraben. Der Fahrer des Fiat Ducato verließ den Unfallort. Die 44-jährige Fahrerin des VW blieb unverletzt. Es entstand ein Sachschaden von etwa 75.000 Euro. Polizeibeamte des Polizeireviers Geesthacht konnten gegen 20:20 Uhr, dank der detaillierten Beschreibung mehrerer Zeugen, einen 46-jährigen polnischen Staatsbürger in der Nähe der Unfallstelle finden. Aufgrund der Zeugenaussagen besteht der Verdacht, dass der Mann aus Polen der Fahrer war. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 1,78 Promille. Eine Blutentnahme wurde angeordnet. Der unverletzte 46-Jährige besitzt keine gültige Fahrerlaubnis. Es wurde auch festgestellt, dass ein Haftbefehl gegen den Mann vorlag. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er inhaftiert.
Der mutmaßliche Unfallfahrer wird unter anderem wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahrerflucht und Trunkenheit im Verkehr zur Rechenschaft gezogen werden müssen.
Christan Braunwarth, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Lübeck
Jacqueline Fischer, Pressesprecherin der Polizeidirektion Ratzeburg
Hinweis: Bitte richten Sie alle Anfragen zu dieser Pressemitteilung an die Pressestelle der Polizeidirektion Ratzeburg.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon endeten 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% entspricht. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








