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Gefährdung des Straßenverkehr in Kiel

Die Polizei sucht Zeugen für eine Fahrerin, die den Verkehr gefährdete. Ein Zeuge informierte die Leitstelle über die gefährliche Fahrweise.

Foto: unsplash

Kiel (ost)

An der Rendsburger Landstraße stoppten ein männlicher Polizeibeamter und eine weibliche Polizeibeamtin des 3. Polizeireviers am 23.01.2025 eine Fahrerin, die durch ihre Fahrweise den Verkehr erheblich gefährdete. Ein Zeuge hatte zuvor die Zentrale informiert. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise zur Fahrt und Verkehrsteilnehmer, die gefährdet wurden.

Der Zeuge gab an, dass der PKW von Schönwohld aus langsam stadteinwärts auf der Rendsburger Landstraße unterwegs war. Er bemerkte eine sehr niedrige Geschwindigkeit, mehrere Berührungen mit dem Bordstein und das Fahren in den Gegenverkehr. Die Polizeikräfte konnten den VW Up in der Rendsburger Landstraße bei Hausnummer 126 lokalisieren und die Beobachtungen des Zeugen bestätigen. Die Fahrerin klagte während der Kontrolle über gesundheitliche Probleme und zeigte neurologische Ausfallerscheinungen. Ein Rettungswagen brachte sie ins Krankenhaus.

Das Polizeibezirksrevier ermittelt im Fall der Verkehrsgefährdung und sucht nach Verkehrsteilnehmern, die durch die Fahrt gefährdet wurden. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden, wenn sie Informationen zur Fahrt haben. Hinweise bitte telefonisch unter 0431 1601503.

Ricarda Blucha

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon endeten 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% ausmacht. Von den Unfällen ereigneten sich 2.829 innerorts (8,63%), 1.003 außerorts (3,06%) und 400 auf Autobahnen (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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