Zwei Personen schwer verletzt, Täter flüchtig – Zeugen werden dringend gesucht.
Gefährliche Körperverletzung in Geesthacht gesucht

Ratzeburg (ost)
13. Mai 2024 | Kreis Herzogtum Lauenburg – 10.05.2024 Geesthacht
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Lübeck und der Polizeidirektion Ratzeburg
Am späten Freitagabend (10.05.2024) ereignete sich am ZOB in Geesthacht eine gefährliche Körperverletzung, bei der zwei Personen schwer verletzt wurden.
Um 23.45 Uhr trafen sich mehrere Männer zufällig in der Norderstraße in Geesthacht und gerieten in Streit. Daraus resultierte eine körperliche Auseinandersetzung, bei der offenbar ein messerähnlicher Gegenstand verwendet wurde. Zwei Beteiligte (37 und 26 Jahre alt) erlitten schwere Verletzungen und wurden ins Krankenhaus gebracht. Es bestand keine Lebensgefahr.
Die beiden Täter flüchteten in unbekannte Richtung. Aufgrund einer Verzögerung bei der Benachrichtigung der Polizei blieben die Fahndungsmaßnahmen erfolglos.
Ein Täter wurde als männlich beschrieben, er war von mittlerer Größe, hatte dunkle Augen und trug dunkle Kleidung sowie eine dunkle Mütze. Der zweite Täter konnte nicht näher beschrieben werden.
Die Kriminalpolizei Geesthacht bittet um Zeugenhinweise. Wer kann Informationen zu den Personen geben oder hat am Freitagabend Beobachtungen in der Umgebung des Geesthachter ZOB gemacht? Hinweise werden unter der Telefonnummer 04152/80030 entgegengenommen.
Dr. Jens Buscher, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Lübeck
Niklas Schwarz, Pressesprecher der Polizeidirektion Ratzeburg
Hinweis: Anfragen zu dieser Pressemitteilung richten Sie bitte an die Pressestelle der Polizeidirektion Ratzeburg.
Kontakt:
Polizeidirektion Ratzeburg
– Stabsstelle / Presse –
Niklas Schwarz
Telefon: 04541/809-2012
E-Mail: Presse.Ratzeburg.PD@polizei.landsh.de
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2021/2022
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2021 und 2022 sind rückläufig. Im Jahr 2021 wurden 74 Fälle registriert, von denen 70 gelöst wurden. Es gab insgesamt 89 Verdächtige, darunter 80 Männer und 9 Frauen. 25 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle gemeldet, von denen 55 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 62, wobei 56 Männer und 6 Frauen beteiligt waren. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete die Bayern-Region im Jahr 2022 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 403 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 74 | 70 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 70 | 55 |
| Anzahl der Verdächtigen | 89 | 62 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 80 | 56 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 9 | 6 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 25 | 29 |
Quelle: Bundeskriminalamt








