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Gefährliches Überholmanöver in Neuenkirchen

Verkehrsunfall mit erheblichem Sachschaden auf der Bundesstraße 5 – Polizei sucht dringend Zeugen.

Foto: Depositphotos

Neuenkirchen (ost)

Am Dienstag, dem 24. Februar 2026, gab es in der Nähe von Neuenkirchen nach einem riskanten Überholmanöver einen Verkehrsunfall mit beträchtlichem Sachschaden. Die Polizeistation Wesselburen führt Ermittlungen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahrerflucht durch und bittet um Zeugenaussagen.

Der Vorfall ereignete sich um 09:20 Uhr auf der Bundesstraße 5 zwischen Tönning und Heide. Ein bisher unbekannter Fahrer eines PKW fuhr in südlicher Richtung. Zur gleichen Zeit näherte sich ein 46-jähriger LKW-Fahrer aus nördlicher Richtung.

Nach den bisherigen Ermittlungen begann der Autofahrer mit einem Überholmanöver und geriet dabei auf die Fahrspur des entgegenkommenden Lastwagens. Um eine Kollision zu vermeiden, bremste der LKW-Fahrer stark ab und lenkte sein Fahrzeug nach rechts. Dabei streifte der Lastwagen etwa 100 Meter lang an der Leitplanke entlang und blieb schließlich im Bankett stecken.

An dem Lastwagen, der Leitplanke und dem Bankett entstand beträchtlicher Sachschaden im unteren fünfstelligen Bereich. Der unbekannte Autofahrer setzte seine Fahrt fort, ohne sich um den Unfall zu kümmern. Die Polizeistation Wesselburen ermittelt wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahrerflucht.

Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Informationen zum überholenden PKW haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 04833 448976 an die Polizeistation Wesselburen zu wenden.

Björn Gustke

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon endeten 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% der Gesamtunfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% entspricht. Von den Unfällen ereigneten sich 2.829 innerorts (8,63%), 1.003 außerorts (3,06%) und 400 auf Autobahnen (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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