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Geschwindigkeitsmessung in Aukrug

Polizei mahnt zur Einhaltung der Tempolimits nach 18 Verstößen bei Geschwindigkeitsmessung in der Itzehoer Straße. Bußgelder und Verwarnungen ausgesprochen.

Foto: unsplash

Aukrug / Kreis Rendsburg-Eckernförde (ost)

Am 09.03.2026 führte die Polizeistation in Aukrug eine Geschwindigkeitsüberwachung durch. Aufgrund mehrerer Verstöße fordert die Polizei die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen.

Am 09.03.2026 wurde in der Itzehoer Straße in Aukrug eine Geschwindigkeitskontrolle von der Polizeistation Aukrug durchgeführt. In unmittelbarer Nähe von Grundschule, Kindergarten und Wohn- und Werkstätten für Menschen mit Behinderung gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h.

Zwischen 12:30 Uhr und 13:30 Uhr, also während der Abholzeit der Schüler und Kindergartenkinder, wurden 18 Verstöße festgestellt.

Bei 7 Fahrern wurde aufgrund überhöhter Geschwindigkeit ein Bußgeld verhängt. In zwei Fällen ging das Bußgeld mit einem Fahrverbot einher, da Geschwindigkeiten von 61 und 65 km/h gemessen wurden.

Es wurden auch 9 Verstöße festgestellt, die mit einem Verwarngeld belegt wurden (bis 20 km/h zu schnell).

Bei zwei Fahrern wurde festgestellt, dass sie den Sicherheitsgurt nicht angelegt hatten. Auch dafür wurde ein Verwarngeld verhängt.

Insbesondere in dem genannten Abschnitt der Itzehoer Straße nutzen Verkehrsteilnehmer, die möglicherweise die Gefahren des Straßenverkehrs noch nicht vollständig erfassen können. Es kann hier zu unvorhersehbaren Situationen kommen, zum Beispiel wenn Kinder plötzlich die Straße überqueren. Schon kleine Geschwindigkeitsüberschreitungen können hier große Auswirkungen auf den Bremsweg und die Reaktionsfähigkeit der Fahrer haben.

Die Polizei appelliert daher dringend an alle Verkehrsteilnehmer, insbesondere in der Nähe von Schulen und Kindergärten, besonders aufmerksam zu fahren und die vorgeschriebenen Geschwindigkeitsbegrenzungen strikt einzuhalten. Eine angepasste Fahrweise trägt erheblich dazu bei, Kinder im Straßenverkehr besser zu schützen.

Polizeidirektion Neumünster

Constanze Becker

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon entfallen 3.356 Unfälle auf Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 1.230 Fälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% aller Unfälle sind. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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