Kriminalpolizei sucht Mann nach Vorfall im Moorreger Waldstück. Zeugen gesucht! Täterbeschreibung vorhanden.
Gesucht: Täter nach Übergriff auf Kind

Moorrege (ost)
Am 24.01.2026 (Samstag) ereignete sich gegen 14.00 Uhr in einem Waldstück in Moorrege ein körperlicher Angriff auf ein Mädchen. Die Polizei sucht nach einem Mann im Alter von 30-35 Jahren in diesem Zusammenhang.
Zur gleichen Zeit spielte das Mädchen mit einem Freund im gleichen Alter in dem Waldstück, das zwischen den Straßen Am Täberg, Dünenweg, Werftweg und Amtsstraße liegt. Ein unbekannter Mann näherte sich den beiden Kindern, hielt das Mädchen fest und bedrängte es, wie beide Kinder übereinstimmend berichteten.
Da das Mobiltelefon des Mädchens zu dieser Zeit mehrmals klingelte, ließ der Mann von dem Mädchen ab und entfernte sich in Richtung Amtsstraße.
Die Kriminalpolizei Pinneberg hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach möglichen Zeugen, die kurz vor oder nach der Tat einen Mann in der Nähe des Waldstücks gesehen haben. Der Mann soll ungefähr 180 cm groß sein und eine normale bis leicht mollige Statur haben. Er soll schwarze Haare haben und akzentfreies Deutsch sprechen. Zur Kleidung konnte angegeben werden, dass der Unbekannte eine schwarze Jacke mit schwarzem Fellkragen, sowie eine schwarze Hose und schwarze Schuhe getragen haben soll. Außerdem fielen den Kindern schwarz-braune Lederhandschuhe und ein gelb-blau-rot-brauner Schal auf, den der Mann über sein Gesicht gezogen hatte. Hinweise werden unter der Rufnummer 04101-202-0 entgegengenommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, wovon 55 gelöst wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 74, wovon 66 gelöst wurden. Es gab insgesamt 77 Verdächtige, darunter 67 Männer und 10 Frauen. 28 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70 | 74 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 55 | 66 |
| Anzahl der Verdächtigen | 62 | 77 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 56 | 67 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6 | 10 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 29 | 28 |
Quelle: Bundeskriminalamt








