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Gesucht: Tatverdächtiger für Raubüberfall

Die Polizei sucht einen Mann, der in Schwarzenbek einen Discounter überfallen hat. Der Täter forderte Geld und entkam mit Bargeld.

Foto: Depositphotos

Ratzeburg (ost)

20.05.2026 | Bezirk Herzogtum Lauenburg | 18.05.2026 – Schwarzenbek

Am Montagnachmittag soll es in Schwarzenbek zu einem Diebstahl in einem Discounter gekommen sein. Die Polizei bittet nun um Zeugenaussagen.

Am 18.05.2026 soll es gegen 15:00 Uhr zu einem Raubüberfall in einem Discounter im Hans-Koch-Ring in Schwarzenbek gekommen sein. Ein mutmaßlicher männlicher Täter soll an der Kasse unter Drohung mit einem möglichen Stichwaffenartigen Gegenstand die Herausgabe von Geld gefordert haben. Danach soll der Mann mit der Beute – einer kleinen dreistelligen Bargeldsumme – in Richtung Möllner Straße geflohen sein und konnte trotz intensiver Fahndungsmaßnahmen bisher nicht identifiziert werden. Zeugen gaben folgende Beschreibung des Täters ab: Der Verdächtige soll etwa 25-35 Jahre alt, groß und von schlanker Statur gewesen sein. Er soll helle Haut haben und zur Tatzeit dunkle Oberbekleidung mit Kapuze sowie dunkle Hosen getragen haben.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Verdacht gegen einen zwischenzeitlich ins Visier der Polizei geratenen Mann hat sich nicht bestätigt. Es werden nun Zeugen gesucht, die den Vorfall selbst beobachtet haben oder Verdächtiges rund um den möglichen Tatzeitpunkt und -ort bemerkt haben. Hinweise nimmt die Polizei Geesthacht telefonisch unter 04152/80030 oder per E-Mail unter geesthacht.kpst@polizei.landsh.de entgegen.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 1194 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 1403 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 749 auf 956. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 894 auf 1101, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 793 auf 1013 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 101 auf 88 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 310 auf 427. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 12625 Fällen die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 1.194 1.403
Anzahl der aufgeklärten Fälle 749 956
Anzahl der Verdächtigen 894 1.101
Anzahl der männlichen Verdächtigen 793 1.013
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 101 88
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 310 427

Quelle: Bundeskriminalamt

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