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Gewalttat in Eckernförde: Jugendlicher verstorben

Polizei bittet um Mithilfe bei Ermittlungen nach gewalttätiger Auseinandersetzung. Hinweisportal freigeschaltet, Belohnung ausgesetzt.

Foto: Depositphotos

Eckernförde (ost)

Gemeinsame Bekanntmachung von der Staatsanwaltschaft Kiel und der Polizeidirektion Kiel

Nach einem Vorfall am Abend des 11. März 2026 um 20:45 Uhr in der Straße Sauersgang in Eckernförde, bei dem ein Jugendlicher ums Leben kam, bittet die Polizei die Öffentlichkeit um Unterstützung. Personen, die etwas gesehen haben, könnten bei den Ermittlungen helfen.

Deswegen ist ab sofort das Hinweisportal der Landespolizei Schleswig-Holstein aktiv, auf dem unter folgendem Link Videos, Fotos und Hinweise hochgeladen werden können: https://sh.hinweisportal.de/.

Wir bitten speziell um Übermittlung von aufgenommenen Videos des Vorfalls. Hinweise können auch anonym gemacht werden. Telefonische Hinweise nimmt die Polizei auch unter der Nummer 0431 / 160 3333 entgegen.

Für Hinweise aus der Bevölkerung, die zur Identifizierung und Verurteilung des / der Täters / Täterin führen, setzt die Staatsanwaltschaft Kiel eine Belohnung in Höhe von 5000 EUR aus.

Stephanie Lage, Pressesprecherin der Polizeidirektion Kiel

Michael Bimler, Staatsanwaltschaft Kiel

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, wovon 55 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 74, wovon 66 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 77 Verdächtige, darunter 67 Männer und 10 Frauen. 28 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

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