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Gewalttat in Flensburg: 13-Jähriger lebensgefährlich verletzt

Ein 13-Jähriger wurde bei einer Auseinandersetzung schwer verletzt. Der mutmaßliche Täter wurde in Untersuchungshaft genommen.

Foto: Depositphotos

Flensburg (ost)

Am Dienstagabend (26.05.2026) gegen 22:45 Uhr kam es in der Landsknechtstraße Ecke Ritterstraße in Flensburg zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Ein 13-jähriger deutscher Staatsangehöriger wurde dabei lebensgefährlich verletzt. Der Junge ist mittlerweile außer Lebensgefahr. Die Mordkommission der Bezirkskriminalinspektion Flensburg und die Staatsanwaltschaft Flensburg ermitteln wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts.

Im Zuge der weiteren Untersuchungen hat sich der Verdacht gegen den vorläufig festgenommenen 17-jährigen rumänischen Staatsangehörigen erhärtet. Der Beschuldigte wurde nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus heute einem Haftrichter beim Amtsgericht Flensburg vorgeführt. Aufgrund des dringenden Tatverdachts wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Flensburg Untersuchungshaft angeordnet.

Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat und zum genauen Tatablauf dauern weiterhin an.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, von denen 55 gelöst wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle auf 74, wobei 66 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 77, wobei 67 Männer und 10 Frauen verdächtigt wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 28 konstant. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

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