Polizei stoppt mehrere Personen am Bahnübergang in Glückstadt, die trotz rotem Licht die Schranken überquerten. Bußgeldverfahren drohen.
Glückstadt: Verstöße trotz Polizeipräsenz

Glückstadt (ost)
Gestern Nachmittag haben Bundespolizisten den Bahnübergang Große Kemper Straße in Glückstadt überwacht. Dort wurden in der Vergangenheit mehrfach Verstöße gegen die Wartepflicht festgestellt.
Zwei Beamte der Bundespolizei waren am Bahnübergang anwesend, als ein junger Mann die Wartepflicht missachtete und trotz des roten Lichtsignals und der sich senkenden Schranken den Bahnübergang am Glückstädter Bahnhof überquerte. Die Polizisten griffen sofort ein. Der 17-Jährige wurde über die Gefahren im Bereich des Bahnhofs informiert.
Nur kurze Zeit später wurde eine 76-jährige Frau gestoppt, die bei gelbem Licht kurz anhielt und dann trotz der Anwesenheit der beiden Beamten den Bahnübergang überquerte. Die Frau bestritt ihr Fehlverhalten.
Fünfzehn Minuten später wurde ein 55-jähriger Mann angehalten, der trotz des Rotlichts den Bahnübergang mit seinem Fahrrad überquerte. Auch er erhielt eine eindringliche Belehrung.
Alle drei Personen müssen nun mit Bußgeldverfahren rechnen (bis zu 240,- Euro).
Die Bundespolizei appelliert in diesem Zusammenhang: Überqueren Sie einen Bahnübergang nur, wenn kein Rotlicht leuchtet. Das gelbe Blinklicht signalisiert, dass die Schranken in Kürze geschlossen werden und ein Zug passieren wird. Wenn Sie noch schnell “rübergehen” möchten, spielen Sie mit Ihrem Leben.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon endeten 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden beliefen sich auf 1.230 Fälle (3,75%). 292 Unfälle (0,89%) wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht. Die meisten Unfälle (85,13%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)







