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Grömitz: Radfahrer verletzt – Polizei sucht Hinweise

Passanten finden verletzten 68-Jährigen in Grömitz. Polizei ermittelt wegen Körperverletzung und sucht nach unbekannten Tatverdächtigen.

Foto: Depositphotos

Lübeck (ost)

Am Montagabend (21.07.2026) entdeckten Passanten einen 68-Jährigen mit Gesichtsverletzungen in der Krusekoppel in Grömitz und alarmierten die Polizei und den Rettungsdienst. Laut ersten Informationen sollen zwei unbekannte Täter den Mann angegriffen haben. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Körperverletzung und bittet um Hinweise.

Einwohner der Krusekoppel in Grömitz hörten am Montag gegen 21.30 Uhr zunächst einen Hilfeschrei und fanden dann einen Mann mit blutigen Verletzungen im Gesicht auf der Straße liegend vor, neben ihm lag ein Fahrrad. Die Nachbarn verständigten die Polizei und den Rettungsdienst.

Der verletzte 68-Jährige aus Grömitz gab an, mit dem Fahrrad die Krusekoppel in Richtung Oldenburger Straße gefahren zu sein, als plötzlich zwei Männer auf ihn zukamen und ihn attackierten. Der Grömitzer erlangte das Bewusstsein erst wieder, als ihm die herbeigeeilten Anwohner halfen, aufzustehen.

Der Rettungsdienst brachte den Mann zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Körperverletzung aufgenommen und bittet um Zeugenaussagen.

Hinweise werden von der Polizeistation Grömitz unter der 04562/22000 oder per E-Mail an groemitz.pst@polizei.landsh.de entgegengenommen.

Svenja Pries

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, wovon 55 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen, wobei 29 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Fälle auf 74, von denen 66 gelöst wurden. Es gab 77 Verdächtige, darunter 67 Männer und 10 Frauen, wobei 28 nicht-deutsche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

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