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Grömitz: Segelboot auf der Ostsee sorgt für Großeinsatz

Großangelegte Suche nach führerlosem Segelboot vor Kellenhusen. Personen nicht aufgespürt, Ermittlungen laufen weiter.

Foto: unsplash

Lübeck (ost)

Am Dienstagabend (02.07.2024) wurde eine umfangreiche Suche auf der Ostsee vor Kellenhusen durchgeführt, nachdem ein führerlos treibendes Segelboot gemeldet wurde. Es wurden keine über Bord gegangenen Personen gefunden. Weitere Untersuchungen werden durchgeführt.

Segler meldeten gegen 17:00 Uhr ein führerloses Boot, das etwa eine halbe Seemeile vor Kellenhusen trieb. Die Rettungsleitstelle See der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) in Bremen koordinierte den Einsatz, und Polizei- und Seenotrettungsboote machten sich auf den Weg zum Fundort. Nachdem Wasserschutzpolizisten und Seenotretter die Segelyacht erreicht hatten und sie erkundet hatten, wurde bestätigt, dass niemand an Bord war.

Der Seenotrettungskreuzer FELIX SAND nahm das Boot anschließend in Schlepp und brachte es nach Grömitz. Polizeiliche Ermittlungen ergaben, dass der Eigentümer zu Hause war. Es besteht der Verdacht, dass das Segelboot von bisher unbekannten Tätern aus dem Passathafen Lübeck-Travemünde gestohlen wurde.

Da zu diesem Zeitpunkt unklar war, ob die Personen das Boot verlassen hatten oder sich möglicherweise noch in einer Notlage auf dem Wasser befanden, wurden weitere Suchmaßnahmen auf See durchgeführt. Neben Schiffen wurden auch Suchhubschrauber eingesetzt. Verschiedene Einheiten der Landespolizei Schleswig-Holstein, Bundespolizei, Bundeswehr, Seenotretter (DGzRS) und Feuerwehr waren an dem Einsatz beteiligt.

Gegen 23:00 Uhr wurde die Suche vorerst eingestellt, bis neue Erkenntnisse vorlagen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2022

Im Jahr 2022 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 82.697 Verkehrsunfälle. Davon waren 11.651 Unfälle mit Personenschaden, was 14,09% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,12% der Gesamtzahl aus, was 1.753 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 382 Fällen verzeichnet, was 0,46% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 83,33% aller Unfälle, was 68.911 Unfällen entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.688 Unfälle (67,34%), außerorts (ohne Autobahnen) 23.501 Unfälle (28,42%) und auf Autobahnen 3.508 Unfälle (4,24%). Insgesamt gab es 102 Getötete, 1.947 Schwerverletzte und 12.627 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 82.697
Unfälle mit Personenschaden 11.651
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.753
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 382
Übrige Sachschadensunfälle 68.911
Ortslage – innerorts 55.688
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 23.501
Ortslage – auf Autobahnen 3.508
Getötete 102
Schwerverletzte 1.947
Leichtverletzte 12.627

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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