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Groß Grönau: Verfolgungsfahrt nach Pkw-Diebstahl

Am 17.02.2025 wurde ein gestohlener Ford Kuga auf der A20 in Schleswig-Holstein / Mecklenburg-Vorpommern verfolgt, nachdem der Tatverdächtige versuchte, Polizeifahrzeuge zu rammen.

Foto: Depositphotos

Ratzeburg (ost)

17.02.2025 | Schleswig- Holstein / Mecklenburg-Vorpommern | 17.02.2025 – A20 / Schönberg

Am 17.02.2025 gegen 03:59 Uhr konnte durch Beamte des Polizeiautobahn- und Bezirksreviers Ratzeburg auf der A20 ein zuvor gestohlener Ford Kuga festgestellt werden.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand befuhr ein bislang unbekannter männlicher Tatverdächtiger mit einem Ford, mit nachträglich angebrachten polnischen Kennzeichen, die A20 in Fahrtrichtung Rostock. In Höhe der Anschlussstelle „Groß Grönau“ konnten zwei Fahrzeuge der Polizei auf das flüchtige Fahrzeug aufschließen und es überholen. Zunächst wurde der Ford abgebremst und das Signal „Bitte Folgen“ eingeschaltet. Eine Kontrolle sollte auf dem Rastplatz „Schönberger Land“ erfolgen. Mit gefährlichen Lenkmanövern versuchte der Fahrer die Funkstreifenwagen zu rammen. Nur durch Ausweichen konnten Zusammenstöße zunächst verhindert werden.

Der Tatverdächtige hat daraufhin beschleunigt und setzte sich kurzzeitig ab. Mit einem zusätzlichen, auf der A20 befindlichen Funkstreifenwagen, wurde erneut versucht den Ford runterzubremsen, jedoch ohne Erfolg. Ein Ausweichen war somit nicht mehr möglich und der Tatverdächtige hat mehrere Zusammenstöße mit einem Fahrzeug der Polizei Schleswig-Holstein verursacht. Letztlich kam der Ford nach einer Kollision nach rechts von der Fahrbahn ab und fuhr die Böschung hoch. Dabei ist der Fahrer vermutlich aus dem Pkw gesprungen und geflohen. Ungefähr einen Kilometer vor der Anschlussstelle Schönberg kam der Ford ohne Insassen im Graben zum Stillstand.

Verletzt wurde zum Glück niemand. Der Gesamtschaden ist bis dato unbekannt. Eine konkrete Personenbeschreibung liegt nicht vor. Auch nach einer Absuche des Umlandes, konnte der Tatverdächtige nicht festgestellt werden. Der Ford und einige persönliche Gegenstände des Flüchtigen wurden sichergestellt. Die Unfallaufnahme erfolgte durch das zuständige Autobahn- und Verkehrspolizeirevier Metelsdorf. Zudem stellte sich heraus, dass der Ford Kuga seinem Eigentümer in „Heide“ entwendet wurde.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% aller Unfälle entspricht. Die meisten Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle mit 27.916 Fällen (85,13%). In Ortslagen innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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