Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Großenaspe: Verfolgungsfahrt auf BAB7

Ein Fahrzeugführer flüchtete vor der Polizei auf der BAB 7 in Neumünster. Verdacht auf Drogenkonsum, keine Verletzten.

Foto: Depositphotos

Neumünster (ost)

Am 01.03.2026 hat ein Fahrer auf der BAB 7 die Kontrolle entzogen und ist vor der Polizei geflohen. Das Fahrzeug wurde in Neumünster gestoppt. Die Passagiere wurden nach einer kurzen Flucht gefunden.

Am Sonntagabend gegen 21:15 Uhr bemerkte eine Streife der Polizeiautobahn- und Bezirksreviere Mitte, Fachdienst Bundesautobahn, auf der BAB 7 in Richtung Flensburg, Höhe AS Großenaspe, einen Audi. Das Fahrzeug machte laute Schleifgeräusche. Darüber hinaus überholte der Audi-Fahrer andere Fahrzeuge über den Seitenstreifen. Die Streife versuchte, den Audi an der AS Neumünster-Süd von der Autobahn abzuziehen. Das Fahrzeug entzog sich der Kontrolle und fuhr weiter auf der BAB 7. Die Flucht wurde mit bis zu 200 km/h durchgeführt. Etwa einen Kilometer vor der AS Neumünster-Nord platzte ein Reifen am Audi. Der Fahrer fuhr dann auf drei Rädern mit Funkenflug weiter. An der AS Neumünster-Nord verließ er die Autobahn mit dem Audi. Trotz roter Ampel überfuhr er die Lichtzeichenanlage mit ca. 70 km/h. Im Gewerbegebiet Neuenbrook blieb der Audi stehen. Die beiden Insassen verließen das Fahrzeug. Sie wurden jedoch nach einer kurzen Fußflucht von den verfolgenden Polizeibeamten des 1. PR Neumünster eingeholt und gefunden.

Es besteht der Verdacht, dass der 30-jährige deutsche Fahrer den Audi unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gefahren hat. Eine Blutprobe wurde entnommen. Gegen den Fahrer wird nun wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs und der Durchführung eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens ermittelt. Bei der Verfolgungsfahrt wurde niemand verletzt.

Verkehrsteilnehmer, die am 01.03.2026 zwischen 21:00 Uhr und 21:25 Uhr die BAB 7 in Richtung Norden befuhren und die auffällige Fahrweise eines grauen Audis beobachtet haben oder selbst dadurch konkret gefährdet wurden, werden gebeten, sich beim PABR Mitte, FD BAB unter 04321-9452520 oder fdbab.neumuenster.pabr@polizei.landsh.de zu melden.

Polizeidirektion Neumünster

Constanze Becker

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Schleswig-Holstein insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (85,13%) waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Bei den Verkehrsunfällen gab es insgesamt 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24