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Großensee: Einbruchserie in Stormarn und Steinburg – Polizei sucht Zeugen

Mehrere Einbrüche in Einfamilienhäusern im Kreis Stormarn und Steinburg beschäftigen die Kriminalpolizei. Zeugen werden gebeten, verdächtige Beobachtungen zu melden.

Foto: Depositphotos

Ratzeburg (ost)

07. Oktober 2024 | Kreis Stormarn – 03.- 05.10.2024 – Steinburg / Großhansdorf / Großensee / Trittau

Letzten Freitag (04.10.2024) wurden der Polizei im Beschkamp in Steinburg zwei Einbrüche und ein Einbruchsversuch in Einfamilienhäuser gemeldet.

Zwischen Donnerstag (03.10.2024), 13.00 Uhr und Freitag (04.10.2024), 15.40 Uhr drangen unbekannte Täter gewaltsam über ein Fenster in ein Einfamilienhaus ein und durchsuchten es nach Wertgegenständen.

In einem anderen Einfamilienhaus im Beschkamp blieb es beim Versuch. Zwischen dem 03.10.2024, 21.30 Uhr und dem 04.10.2024, 13.00 Uhr manipulierten die Täter zunächst die Überwachungskamera und versuchten dann vergeblich, durch die Terrassentür ins Haus zu gelangen. Eine Leiter wurde von diesem Grundstück gestohlen und in der Nachbarschaft verwendet.

Die unbekannten Täter nutzten die gestohlene Leiter, um Zugang zum Balkon im 1. OG des Einfamilienhauses zu erhalten. Danach drangen sie gewaltsam durch die Terrassentür ins Haus ein und durchsuchten es nach Wertgegenständen.

Es wird untersucht, ob in allen drei Fällen ein Zusammenhang besteht.

Es liegen keine Informationen über Art und Menge des gestohlenen Eigentums in beiden Fällen vor.

Auch in Großhansdorf, in der Straße „An der Eilshorst“, gab es einen Einbruch in ein Einfamilienhaus. Während die Bewohner am 05.10.2024 zwischen 18.30 Uhr und 22.30 Uhr abwesend waren, drangen die Täter gewaltsam durch die Terrassentür in die Räumlichkeiten ein.

Ebenso in Trittau – in der Straße „Sandfuhrtsmoor“ drangen am Samstagabend (05.10.2024) zwischen 18.00 Uhr und 20.30 Uhr unbekannte Täter gewaltsam durch die Terrassentür in ein Einfamilienhaus ein.

Es gibt keine Informationen über Art und Menge des gestohlenen Eigentums in Großhansdorf und Trittau.

Eine Überwachungskamera in der Straße Broockwisch in Großensee verhinderte einen Einbruch in ein Einfamilienhaus. Am 05.10.2024, gegen 00.00 Uhr, wurde der abwesende Eigentümer durch die Anlage alarmiert und informierte sofort die Polizei. Bei ihrer Ankunft konnten sie jedoch keine Personen mehr finden.

Die Kriminalpolizei in Ahrensburg hat in allen Fällen die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise. Personen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 04102/809-0 oder per E-Mail unter Ahrensburg.kpst@polizei.landsh.de zu melden.

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2021/2022

Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2021 und 2022 an. Im Jahr 2021 wurden 2249 Fälle von Einbrüchen gemeldet, während es im Jahr 2022 bereits 2675 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 385 im Jahr 2021 auf 400 im Jahr 2022. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 341 im Jahr 2021 auf 380 im Jahr 2022, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 293 auf 335 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 48 auf 45 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 129 im Jahr 2021 auf 158 im Jahr 2022. Im Vergleich dazu wurden in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 insgesamt 23528 Einbruchsfälle registriert, was die höchste Anzahl von Einbrüchen in Deutschland darstellt.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 2.249 2.675
Anzahl der aufgeklärten Fälle 385 400
Anzahl der Verdächtigen 341 380
Anzahl der männlichen Verdächtigen 293 335
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 48 45
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 129 158

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2021/2022

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2021 und 2022 sind rückläufig. Im Jahr 2021 wurden 74 Fälle registriert, von denen 70 gelöst wurden. Es gab insgesamt 89 Verdächtige, darunter 80 Männer und 9 Frauen. 25 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle von Mord gemeldet, von denen 55 gelöst wurden. Es gab insgesamt 62 Verdächtige, darunter 56 Männer und 6 Frauen. 29 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Bayern im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 403 aufgezeichneten Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 74 70
Anzahl der aufgeklärten Fälle 70 55
Anzahl der Verdächtigen 89 62
Anzahl der männlichen Verdächtigen 80 56
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 9 6
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 25 29

Quelle: Bundeskriminalamt

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