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Großhansdorf: Flucht vor Kontrolle endet in Unfall

Ein Fahrzeugführer entzog sich gestern einer Kontrolle auf der BAB 1 und verunfallte in Großhansdorf. Nach einer Flucht zu Fuß wurde der 30-jährige Deutsche aus Hamburg vorläufig festgenommen.

Foto: Depositphotos

Ratzeburg (ost)

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Lübeck und der Polizeidirektion Ratzeburg

13.03.2026 | Kreis Stormarn | 12.03.2026 – BAB 1 / Großhansdorf

Am vergangenen Tag sollte ein Autofahrer auf der BAB 1 von verdeckten Zollbeamten kontrolliert werden. Der Fahrer des Smart entkam jedoch durch Flucht, verursachte aber einen Unfall in Großhansdorf. Nach einer Flucht zu Fuß konnte der Fahrer gefasst und vorläufig verhaftet werden.

Gestern Abend gegen 21.30 Uhr versuchte eine zivile Zollstreife den Fahrer eines Smart auf der BAB 1 in Richtung Lübeck, in der Nähe des Rastplatzes Buddikate, zu kontrollieren. Der Fahrer soll versucht haben, dieser Kontrolle durch Flucht zu entkommen. Er verließ zunächst die BAB 1 am Autobahnkreuz Bargteheide und fuhr über verschiedene Land- und Kreisstraßen. In Großhansdorf verursachte das Auto einen Unfall und kam an einem Zaun im Ihlendieksweg zum Stehen. Der Fahrer setzte daraufhin seine Flucht zu Fuß in ein angrenzendes Waldstück fort. Dort wurde der Mann von den Zollbeamten zusammen mit hinzugerufenen Polizeikräften gestellt und vorläufig festgenommen. Es handelte sich um einen 30-jährigen Deutschen aus Hamburg.

Während der Flucht soll der Verdächtige einen verdächtigen Gegenstand weggeworfen haben, der gefunden wurde. Es handelte sich angeblich um eine beträchtliche Menge Betäubungsmittel, die die Beamten sofort sicherstellten.

Der Hamburger musste zunächst eine Blutprobe abgeben, da Hinweise auf eine Beeinträchtigung durch Drogenkonsum vorlagen. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen und Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Lübeck wurde er wieder freigelassen.

Die weiteren Ermittlungen dauern an. Aus ermittlungstaktischen Gründen können keine weiteren Angaben zur Art und Menge der gefundenen Betäubungsmittel gemacht werden.

Dr. Jens Buscher, Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Lübeck

Sandra Kilian, Pressesprecherin der Polizeidirektion Ratzeburg

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Drogenraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 10944 Fälle erfasst, wobei 9931 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 8645, darunter 7470 Männer, 1175 Frauen und 1664 Nichtdeutsche. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der erfassten Fälle auf 10838, von denen 9644 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 8326, wobei 7225 Männer, 1101 Frauen und 1795 Nichtdeutsche beteiligt waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 10.944 10.838
Anzahl der aufgeklärten Fälle 9.931 9.644
Anzahl der Verdächtigen 8.645 8.326
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.470 7.225
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.175 1.101
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.664 1.795

Quelle: Bundeskriminalamt

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