Die Bundespolizei in Kiel verzeichnet einen friedlichen Verlauf der Kieler Woche. Täglich sind bis zu 100 Beamte im Einsatz für eine reibungslose An- und Abreise am Hauptbahnhof.
Halbzeitbilanz Bundespolizei Kiel zur Kieler Woche 2026

Kiel (ost)
Die Bundespolizeiinspektion Kiel meldet einen weitgehend friedlichen und ruhigen Verlauf der Kieler Woche in ihrem Zuständigkeitsbereich bis zur Mitte der Veranstaltung. Die Anzahl der Besucher, die über den Bahnhof Kiel an- und abreisten, war deutlich geringer als am ersten Wochenende. Die verstärkte Bundespolizeiinspektion Kiel setzt täglich bis zu 100 Beamtinnen und Beamte sowie Diensthunde ein, um einen reibungslosen Ablauf der An- und Abreise am Kieler Hauptbahnhof zu gewährleisten.
Bis zur Wochenmitte war der Zugverkehr während der Kieler Woche zwar erhöht, aber gut zu bewältigen. Es waren keine kurzfristigen Sperrungen von Bahnsteigen wie beim Holstenbummel erforderlich. Lediglich der Ausfall des Bahnfunks und die vorübergehende Einstellung des Zugverkehrs ab 22:00 Uhr am späten Dienstagabend sorgten für Aufregung. Dank des besonnenen Verhaltens der Reisenden und der Bereitstellung von Schienenersatzverkehr und Sammeltaxen traten jedoch keine größeren Probleme auf. Die Bahnsteige wurden während der Störung aus Sicherheitsgründen abgesperrt. Nach Wiederaufnahme des Zugverkehrs gegen 00:30 Uhr lag die Auslastung der Züge nur noch zwischen 20% und 50%.
Insgesamt stieg die Anzahl der von der Bundespolizei bis zur Wochenmitte aufgenommenen Strafanzeigen auf nun -29-. Es handelte sich hauptsächlich um Delikte wie Körperverletzung, Diebstahl, Beleidigung und Verstöße gegen das Waffengesetz. Insgesamt führte die Bundespolizeiinspektion Kiel bis zur Wochenmitte knapp 1300 polizeiliche Maßnahmen durch, darunter Identitätsfeststellungen, Durchsuchungen, Verhaltensermahnungen und Fahndungsüberprüfungen. Erfreulicherweise blieb die Anzahl der festgestellten Verstöße gegen die Mitführungsverbote von Waffen, Messern und gefährlichen Gegenständen unverändert (-12-).
(Siehe Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Kiel vom 21.06.2026, 11:00 Uhr)
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Quelle: Presseportal








