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Halbzeitbilanz der Polizei bei Kieler Woche 2024

Die Kieler Woche verläuft überwiegend friedlich mit weniger Straftaten als im Vorjahr. Einsatzkräfte verhängten Platzverweise und kontrollierten Alkoholkonsum bei Jugendlichen.

Foto: unsplash

Kiel (ost)

Die diesjährige Kieler Woche verläuft aus Sicht der Polizei weiterhin größtenteils friedlich, trotz teilweise hoher Besucherzahlen. Der Samstagabend war bisher der einsatzreichste Tag. Im Vergleich zu 2023 wurden bisher weniger Straftaten gemeldet.

Trotz hoher Belastung für die Einsatzkräfte aus Kiel und Schleswig-Holstein sind die Zahlen in fast allen Bereichen im Vergleich zur Kieler Woche 2023 rückläufig.

Von Freitag, 12:00 Uhr, bis Mittwoch, 06:00 Uhr, registrierte die Polizei 80 Straftaten (2023: 132) auf den Veranstaltungsflächen. 44 davon waren Körperverletzungen (2023: 52), hauptsächlich am späten Samstagabend beim Holstenbummel. Die Anzahl der Widerstände gegen Polizeibeamte blieb im Vergleich zum Vorjahr mit zwei gleich. Polizisten wurden leicht verletzt, blieben aber einsatzfähig. 40 Personen erhielten Platzverweise (2023: 35). Einsatzkräfte halfen 7 hilflosen Personen, von denen keine aufgrund von Alkoholkonsum in Polizeigewahrsam endete.

Die Polizei weist erneut darauf hin, dass das Mitführen von Waffen, einschließlich Schusswaffen und Stichwaffen (z.B. Messer), auf den Veranstaltungsflächen gemäß § 42 Waffengesetz strafbar ist. Verstöße werden konsequent geahndet.

Wie in den vergangenen Jahren kontrollierten Jugendschutzstreifen, bestehend aus städtischen Mitarbeitern und Polizeibeamten, Kinder und Jugendliche und sprachen sie gezielt auf ihren Alkoholkonsum an. Es gab keine Auffälligkeiten.

Die täglich ab 18 Uhr geplante Einbahnstraßenregelung, die je nach Lage eingerichtet oder aufgehoben wird, sowie die Videobildübertragung zur gezielten Lenkung der Besucherströme in andere Bereiche, gewährleisten, dass die Areale nicht überfüllt sind. Die Public-Viewing-Areas sind bei allen Deutschland-Spielen gut besucht. Es gab bisher keine nennenswerten Störungen. Die polizeilichen Konzepte in Verbindung mit dem gemeinsamen Sicherheitskonzept der Landeshauptstadt Kiel und der positiven Stimmung der Besucher sorgen für ein tolles und entspanntes Sommer- und Segelfest.

Stephanie Lage

Quelle: Presseportal

nf24