Ein Mann wurde festgenommen, nachdem er in eine Kindertagesstätte eingebrochen war. Er sitzt nun in Untersuchungshaft.
Halle: Untersuchungshaftbefehl nach Einbruch in Kindergarten

Kiel (ost)
250218.1 Kiel: Haftbefehl nach Einbruch in Kindergarten
Gemeinsame Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Kiel und der Polizeidirektion Kiel
In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde ein Mann von Polizeikräften festgenommen, der zuvor in eine Kindertagesstätte im Stadtteil Gaarden eingebrochen war. Seit gestern Nachmittag befindet sich der Verdächtige in Untersuchungshaft.
Am Montagmorgen gegen 0:15 Uhr informierte ein aufmerksamer Anwohner die Behörden darüber, dass er beobachtet hatte, wie ein Mann gewaltsam mit einem Brecheisen in ein Gebäude an der Halle 400 eingedrungen war. Die Leitstelle schickte sofort Streifenwagen in die Gegend. Während der Anfahrt wurde gemeldet, dass sich die Person in Richtung Werftstraße entfernte. Eine Streifenwagenbesatzung des 4. Polizeireviers Kiel traf den Mann an und nahm ihn vorläufig fest. In der Nähe des Tatorts fanden die Beamten das Einbruchswerkzeug und entdeckten an der Kindertagesstätte im hinteren Bereich eine aufgebrochene Tür.
Der festgenommene 50-Jährige wurde zunächst in Polizeigewahrsam genommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel wurde der Mann gestern einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ den Haftbefehl. Der Festgenommene wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Die Ermittlungen werden vom Kommissariat 12 der Bezirkskriminalpolizei Kiel geführt. Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen wird der Mann verdächtigt, zwischen Ende 2024 und Anfang 2025 mehrere Einbrüche in gewerbliche Objekte begangen zu haben. Die Ermittler prüfen, ob der Mann auch für weitere Straftaten verantwortlich sein könnte.
Axel Bieler / Staatsanwaltschaft Kiel
Stephanie Lage / Polizeidirektion Kiel
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Schleswig-Holstein für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 2675 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3271 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 400 auf 520. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 380 auf 427, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 335 auf 382 anstieg und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen konstant blieb bei 45. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 158 auf 191. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbruchsfällen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.675 | 3.271 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 400 | 520 |
| Anzahl der Verdächtigen | 380 | 427 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 335 | 382 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 45 | 45 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 158 | 191 |
Quelle: Bundeskriminalamt








