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Halstenbek: Daniel M. vermisst

Die Polizei geht von einer Entführung des 35-jährigen Daniel M. aus, der am 15. April 2026 verschwunden ist. Trotz intensiver Ermittlungen bleibt sein Aufenthaltsort unklar.

Foto: Depositphotos

Halstenbek (ost)

Seit dem Abend des 15. April 2026 wird der 35-jährige Daniel M. aus dem Kreis Pinneberg vermisst. Intensive Untersuchungen der Kriminalpolizei deuten darauf hin, dass der Mann möglicherweise Opfer eines Verbrechens geworden ist.

Der Vermisste wurde zuletzt am Mittwoch, den 15. April 2026, gegen 18:00 Uhr am Krupunder See in Halstenbek gesichtet. Vor seinem Verschwinden soll es zu Auseinandersetzungen mit einer Gruppe von Personen gekommen sein. Aufgrund von Zeugenaussagen geht die Polizei davon aus, dass Daniel M. möglicherweise gegen seinen Willen von einer oder mehreren anderen Personen mitgenommen wurde. Trotz intensiver Verhöre und umfangreicher Ermittlungen bleibt der Verbleib des Vermissten weiterhin unklar.

Der Mann ist ungefähr 180 cm groß und von durchschnittlicher Statur. Er hat kurze dunkle Haare, einen Kinn- sowie Oberlippenbart und mehrere Tätowierungen. Ein Bild des Vermissten ist in der Pressemitteilung 260424.1 enthalten.

Die Kriminalpolizei bittet dringend um Hilfe: Personen, die den Vermissten gesehen haben oder Informationen über seinen Aufenthaltsort haben, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Für Hinweise hat die Kriminalpolizei eine Hinweishotline unter der Telefonnummer 04821 602 1112 eingerichtet. Hinweise nimmt auch der Polizeinotruf 110 und jede Polizeidienststelle entgegen.

Es besteht keine Gefahr für die Öffentlichkeit.

Björn Gustke / Anna Rossol, Polizeidirektion Itzehoe

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Schleswig-Holstein für 2022/2023

Die Mordraten in Schleswig-Holstein zwischen 2022 und 2023 sind leicht angestiegen. Im Jahr 2022 wurden 70 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 74 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 55 im Jahr 2022 auf 66 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 62 im Jahr 2022 auf 77 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 56 männlich und 6 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 67 männliche und 10 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 29 im Jahr 2022 und 28 im Jahr 2023 relativ konstant. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70 74
Anzahl der aufgeklärten Fälle 55 66
Anzahl der Verdächtigen 62 77
Anzahl der männlichen Verdächtigen 56 67
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6 10
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 29 28

Quelle: Bundeskriminalamt

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