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Hamburg: Auffahrunfall zwischen zwei Lkw auf der A7 verursacht Verkehrsstau

Ein Lkw verursachte einen Unfall mit erheblichem Sachschaden und leicht verletztem Fahrer. Die Sperrungen dauerten bis in die Nachmittagsstunden an.

Foto: Depositphotos

Bönningstedt / A7 (ost)

Am Dienstagmorgen (26.05.2026) ereignete sich auf der Autobahn 7 Richtung Süden zwischen Holmmoor-West und Schnelsen-Nord ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Lastwagen. Ein Fahrer wurde leicht verletzt und es entstand erheblicher Sachschaden. Die Sperrungen dauerten bis in die Nachmittagsstunden an und beeinträchtigten den Verkehr.

Nach aktuellen Informationen befand sich ein Sattelzug aufgrund eines Reifenplatzers auf dem Seitenstreifen der Autobahn in Richtung Süden. Aus bisher ungeklärter Ursache geriet ein um 08:50 Uhr auf dem rechten Fahrstreifen fahrender Lastwagen zu weit nach rechts und kollidierte mit dem stehenden Lkw. Trotz der erheblichen Sachschäden verletzte sich der Unfallverursacher, ein 59-jähriger Mann aus Kappeln, glücklicherweise nur leicht und wurde zur weiteren Untersuchung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Pannenfahrzeugs blieb unverletzt.

An den beiden stark beschädigten Lastwagen entstanden vorläufig geschätzte Sachschäden im niedrigen bis mittleren sechsstelligen Eurobereich.

Die Autobahnpolizei Neumünster musste bis 09:45 Uhr eine Vollsperrung in Richtung Hamburg einrichten. Danach konnte die Unfallstelle über einen Fahrstreifen passiert werden. Die Autobahnmeisterei gab die Unfallstelle nach der endgültigen Bergung der Fahrzeuge um 14:40 Uhr wieder frei. Aufgrund der Sperrungen bildete sich zeitweise ein kilometerlanger Rückstau.

Die weiteren Unfallermittlungen werden vom Fachdienst BAB des Polizei-Autobahn- und Bezirksreviers Mitte übernommen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Im Jahr 2023 gab es insgesamt 32.794 Verkehrsunfälle in Schleswig-Holstein. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Fälle aus, was 3,75% entspricht. 292 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,89% aller Unfälle entspricht. Die restlichen 27.916 Unfälle waren Sachschadensunfälle, was 85,13% aller Unfälle ausmacht. Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte. In Bezug auf die Ortslage ereigneten sich 2.829 Unfälle innerorts (8,63%), 1.003 Unfälle außerorts (3,06%) und 400 Unfälle auf Autobahnen (1,22%).

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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