Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Hamburg: Multiple successes of the Federal Police in a short time

Ein Selfie and the same outfit lead to the capture of two wanted thieves, and a person check ends in custody. Three wanted persons were caught by the Federal Police in a short time.

Foto: unsplash

Kiel (ost)

Ein Foto von sich selbst und die identische Kleidung führten zur Identifizierung von zwei gesuchten Dieben, und eine Personenkontrolle endete in Haft. Innerhalb kurzer Zeit schnappte die Bundespolizei gleich drei gesuchte Personen.

Am 30.05.2024 mittags meldete sich eine Geschädigte bei der Bundespolizei am Bahnhof Kiel und gab an, dass sie die Kopfhörer, die ihr zusammen mit dem Handy eines bekannten Herstellers gestohlen wurden, zwei Tage zuvor „orten“ könnte. Gleichzeitig schickte sie ein Bild des vermeintlichen Täters. Dieser hatte anscheinend nach der Tat ein Selfie gemacht, das automatisch in die Cloud hochgeladen wurde und somit von der Geschädigten eingesehen werden konnte.

Kurz darauf teilte sie mit, dass sie ihre Kopfhörer jetzt in Neumünster und dann in Brokstedt orten könne. Es war nun klar, dass sich der Täter wahrscheinlich im Zug Richtung Hamburg befand. Die Bundespolizeiinspektion Hamburg wurde um Unterstützung bei der Fahndung gebeten. Durch die Ortung und das Selfie konnten Bundespolizisten den Täter gegen 17:30 Uhr am Hansaplatz in Hamburg identifizieren und festnehmen. Die digitalen Daten der Kopfhörer und des Handys konnten eindeutig der Geschädigten zugeordnet werden. Der 39-jährige Tunesier muss sich nun wegen Diebstahls verantworten.

Während der Bearbeitung des genannten Falles konnten Bundespolizisten dann einen 59-jährigen Deutschen feststellen, der gerade vor der Wache am Bahnhof Flaschen sammelte. Am 07.05.23 kam es zu einem Diebstahl eines Trolleys mit Inhalt zum Schaden einer Zugbegleiterin. Über eine Videoauswertung konnte damals eine Person identifiziert werden, die als potenzieller Täter in Frage kam. Besonders auffällig war die getragene Hose. Da der Flaschensammler tatsächlich dasselbe Outfit trug wie der mutmaßliche Dieb vom 07.05.24 und auch ähnlich aussah, wurde er „zum Gespräch gebeten“. Auch er wurde wegen Diebstahls angezeigt und durfte die Dienststelle danach verlassen.

Zu guter Letzt stellte eine Streife der Bundespolizei bei einer Personenkontrolle gegen 18:00 Uhr einen 41-jährigen Deutschen am Bahnhof fest. Die fahndungsmäßige Überprüfung ergab einen Haftbefehl zur Strafvollstreckung, wonach der Gesuchte eine Freiheitsstrafe von einem Jahr und vier Monaten verbüßen muss. Er wurde nach seiner Verhaftung an eine Justizvollzugsanstalt übergeben.

Kontakt:

Bundespolizeiinspektion Kiel
Pressestelle
André Fischer
Telefon: 0431/ 980 71 – 119
E-Mail: bpoli.kiel.c-oea@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_kueste

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre
Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord-
und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.


Dazu sind ihr als operative Dienststellen die
Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und
Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung
Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit
unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in
Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige
Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente
„Bundespolizei See“, um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee
(Schengen-Außengrenze) zu überwachen.


Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca.
2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte,
Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte.
Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie
umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.

Dazu gehören insbesondere:

der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes,
– die bahnpolizeilichen Aufgaben
– die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und
umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee.


Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur
Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de.

Hier geht es zur Originalquelle

Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Cybercrime-Statistiken in Schleswig-Holstein für 2021/2022

Die Cyberkriminalitätsraten in Schleswig-Holstein zwischen 2021 und 2022 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2021 wurden insgesamt 3035 Fälle erfasst, wovon 940 gelöst werden konnten. Dabei gab es 787 Verdächtige, darunter 544 männliche und 243 weibliche Verdächtige. 127 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 wurden 2966 Fälle registriert, von denen 815 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 693, wobei 475 männlich und 218 weiblich waren. 137 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 29667 Fällen.

2021 2022
Anzahl erfasste Fälle 3.035 2.966
Anzahl der aufgeklärten Fälle 940 815
Anzahl der Verdächtigen 787 693
Anzahl der männlichen Verdächtigen 544 475
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 243 218
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 127 137

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24