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Hamburg: Polizeieinsatz am Bahnhof Lübeck durch Drohung ausgelöst

Eine Drohung gegen einen Regionalexpress führte zu einem Polizeieinsatz am Bahnhof Lübeck. Ein 22-jähriger Syrer wurde festgenommen und muss sich strafrechtlich verantworten.

Foto: Depositphotos

Lübeck (ost)

Eine gegen einen Regionalexpress ausgesprochene Drohung löste am heutigen Morgen einen Polizeieinsatz am Bahnhof Lübeck aus.

Am 08.05.2025 gegen 09:00 Uhr erhielt die Bundespolizei Kenntnis über eine mutmaßliche Bombendrohung gegen einen aus Hamburg eingefahrenen Regionalexpress (RE). Laut Mitteilung der Bahn habe eine bis dato unbekannte männliche Person, die sich auf dem Bahnsteig aufhielt, wiederholt gegenüber dem Triebfahrzeugführer geäußert, dass der hintere Teil des Zuges in die Luft fliege, sobald sich dieser bewegt. (Anm.: Bahnbetrieblich wird der Zug in Lübeck geteilt). Streifen der Bundespolizei und Landespolizei verlegten daraufhin umgehend zum Bahnhof Lübeck, sperrten den betroffenen Bahnsteig und räumten diesen und die entsprechenden Züge. Bundespolizisten, die sich zufällig gerade auf der Heimreise in einem anderen Zug befanden, unterstützten hierbei. Die Bahn stellte währenddessen zeitweise den Betrieb für den Bahnhof Lübeck ein. Der Zug wurde daraufhin von Bundespolizisten nach verdächtigen Gegenständen ohne Feststellungen abgesucht. Ein ebenfalls auf dem Bahnsteig abgestellter eigentumsfreier Koffer machte den Einsatzkräften auch noch kurzfristig Sorgen. Hierbei stellte sich aber schnell heraus, dass er leer war, nicht im Zusammenhang steht und es sich lediglich um „entsorgten“ Müll handelt.

Im Laufe der polizeilichen Maßnahmen konnte dann der mutmaßliche Täter festgestellt werden. Hierbei handelt es sich um einen 22-jährigen syrischen Staatsangehörigen, der sich zum Zeitpunkt noch im Bahnhof aufhielt. Der Mann machte auf die Bundespolizisten einen äußerst verwirrten Eindruck. Er wurde festgenommen und der Wache zugeführt. Um 10:13 Uhr wurden die polizeilichen Maßnahmen am Bahnhof eingestellt und der Zugverkehr ging in den Normalbetrieb über.

Der 22-jährige muss sich nun strafrechtlich u. a. wegen Androhung von Straftaten verantworten und sich wohl auch zivilrechtlichen Forderungen stellen.

Kontakt:

Bundespolizeiinspektion Kiel
Pressestelle
André Fischer
Telefon: 0431/ 980 71 – 119
E-Mail: bpoli.kiel.c-oea@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_kueste

Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt nimmt als Bundesbehörde ihre
Aufgaben in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern sowie in Nord-
und Ostsee und anlassbezogen darüber hinaus wahr.


Dazu sind ihr als operative Dienststellen die
Bundespolizeiinspektionen in Flensburg, Kiel, Rostock, Stralsund und
Pasewalk sowie die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung
Rostock und eine Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit
unterstellt. Mit den Bundespolizeiinspektionen See in Neustadt in
Holstein, Warnemünde und Cuxhaven verfügt sie als einzige
Bundespolizeidirektion über eine maritime Einsatzkomponente
„Bundespolizei See“, um die Seegrenze in der Nord- und Ostsee
(Schengen-Außengrenze) zu überwachen.


Die Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt beschäftigt insgesamt ca.
2600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter Polizeibeamte,
Verwaltungsbeamte und Tarifbeschäftigte.
Auf Grundlage des Bundespolizeigesetzes und anderer Gesetze nimmt sie
umfangreiche und vielfältige Aufgaben wahr.

Dazu gehören insbesondere:

der grenzpolizeiliche Schutz des Bundesgebietes,
– die bahnpolizeilichen Aufgaben
– die grenzpolizeilichen, schifffahrtspolizeilichen und
umweltpolizeilichen Aufgaben in Nord- und Ostsee.


Weitere Informationen zur Bundespolizei und zur
Bundespolizeidirektion Bad Bramstedt erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de.

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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2022

Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2022 zeigt insgesamt 82.697 Unfälle. Davon hatten 11.651 Unfälle Personenschäden, was 14,09% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,12% (1.753) aus, während Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel nur 0,46% (382) ausmachten. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 83,33% (68.911). Innerorts ereigneten sich 67,34% (55.688) der Unfälle, außerorts (ohne Autobahnen) 28,42% (23.501) und auf Autobahnen 4,24% (3.508). Insgesamt gab es 102 Getötete, 1.947 Schwerverletzte und 12.627 Leichtverletzte.

2022
Verkehrsunfälle insgesamt 82.697
Unfälle mit Personenschaden 11.651
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.753
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 382
Übrige Sachschadensunfälle 68.911
Ortslage – innerorts 55.688
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 23.501
Ortslage – auf Autobahnen 3.508
Getötete 102
Schwerverletzte 1.947
Leichtverletzte 12.627

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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