Polizei kontrolliert überladenen LKW auf der A1 im Kreis Stormarn. Fahrer droht hohes Bußgeld.
Hamburg: Überladener Kleinlaster gestoppt

Ratzeburg (ost)
13. März 2026 | Bezirk Stormarn | 12. März 2026 – A1 / Barsbüttel
Am Donnerstagnachmittag wurde ein völlig überladener LKW auf der A1 im Bezirk Stormarn von der Polizei kontrolliert. Der Fahrer steht nun vor einem hohen Bußgeld.
Am 12. März 2026 gegen 16:50 Uhr alarmierte ein besorgter Verkehrsteilnehmer die Notrufnummer, da ihm auf der A1 in Richtung Fehmarn zwischen dem Kreuz Hamburg Ost und der Ausfahrt Barsbüttel ein Klein-LKW auffiel, der offensichtlich stark überladen war. Die angerufenen Einsatzkräfte lokalisierten den Kleinlaster und untersuchten ihn genauer. Bereits ein Blick in die Frachtpapiere zeigte, dass die geladenen Stahlteile insgesamt viel zu schwer für den kleinen LKW waren, der nur ein zulässiges Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen hatte. Durch Radlastwaagen ermittelten die Beamten das tatsächliche Gewicht und waren überrascht. Anstatt der erlaubten 3,5 Tonnen war das Fahrzeug mit etwa 6,6 Tonnen Gesamtgewicht unterwegs, was einer Überladung von rund 88 Prozent entspricht. Für einen solchen Verstoß ist ein Bußgeld von 235 Euro plus Verwaltungsgebühren fällig. Die Kontrollkräfte untersagten dem 23-jährigen Fahrer aus Weißrussland die Weiterfahrt und verlangten aufgrund seines fehlenden Wohnsitzes in Deutschland eine Sicherheitsleistung.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon entfallen 3.356 auf Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 1.230 Fälle aus, was einem Anteil von 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% aller Unfälle entspricht. Die meisten Unfälle (85,13%) sind übrige Sachschadensunfälle. Bezogen auf die Ortslage entfallen 2.829 Unfälle auf innerorts (8,63%), 1.003 auf außerorts (3,06%) und 400 auf Autobahnen (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 32.794 |
| Unfälle mit Personenschaden | 3.356 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.230 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 292 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 27.916 |
| Ortslage – innerorts | 2.829 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 1.003 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 400 |
| Getötete | 34 |
| Schwerverletzte | 611 |
| Leichtverletzte | 3.587 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








