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Hamburg: Verkehrskontrolle auf Rastplatz Steinburg

Eine gemeinsame Großkontrolle fand auf der A23 Richtung Süden statt. Polizei entdeckte Verstöße bei 248 Fahrzeugen und leitete diverse Verfahren ein.

Ein Kontrollbeamter lotst die Fahrzeuge auf den Rastplatz Foto: Polizei (freigegeben)
Foto: Presseportal.de

20260604.1 – Elmshorn/Steinburg/Hohenfelde (ost)

Letzten Freitag (29.05.2026) wurde auf Initiative des Polizei- Autobahn- und Bezirksreviers Elmshorn eine gemeinsame Großkontrolle auf dem Rastplatz Steinburg entlang der Autobahn A23 in Richtung Süden durchgeführt. Der Fokus lag auf der Erkennung von Drogen, Alkohol und Medikamenten sowie reisenden Straftätern. Es gab Unterstützung von verschiedenen anderen Dienststellen und Behörden.

Zwischen 09:00 Uhr und 14:00 Uhr reduzierte die Autobahnpolizei die Richtungsfahrbahn Süden auf einen Fahrstreifen und wählte die zu kontrollierenden Fahrzeuge aus, die dann zum Rastplatz geleitet wurden. Hier waren bereits Unterstützungskräfte anderer Dienststellen sowie von der Polizei Hamburg, dem Hauptzollamt Itzehoe mit zwei Diensthunden, der Bundespolizei Flensburg, dem LKA, der Autobahnmeisterei Elmshorn und nicht zuletzt dem THW Elmshorn aufgestellt.

Im Rahmen der gemeinsamen Kontrollen konnten die entsprechenden Fachkenntnisse und Zuständigkeiten übergreifend genutzt werden. Dies zahlte sich mit durchweg positiven Ergebnissen aus. Insgesamt wurden 248 Fahrzeuge überprüft.

Bei elf Fahrzeugführern wurden vor Ort Blutproben entnommen, da der Verdacht bestand, dass sie unter dem Einfluss von Alkohol oder anderen berauschenden Mitteln gefahren waren. Die Polizei leitete entsprechende Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Bei einem Erstverstoß werden 250,00 Euro fällig und es gibt ein Fahrverbot von einem Monat.

Außerdem wurden vier Strafanzeigen wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, eine Strafanzeige wegen Urkundenfälschung und acht Strafanzeigen wegen des Verdachts illegaler Einreise oder illegaler Erwerbstätigkeiten erstellt. In einem Fall wurden vier Stich- und Wurfwaffen von der Polizei sichergestellt. Auch hier wurde eine Strafanzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz erstattet. In einem anderen Fall muss sich ein Berufskraftfahrer verantworten, der gegen Bestimmungen im Güterkraftverkehr verstoßen hat. Es kam auch zu einer Vermögensabschöpfung.

Die Kontrollkräfte belegten insgesamt elf weitere Fahrzeugführer mit Verwarn- oder Bußgeldern, nachdem sie Mängel am Fahrzeugzustand (2x), an der Ladungssicherung (4x), Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten (2x), Überladung (1x) und die Nutzung des Mobiltelefons (2x) festgestellt hatten. Zwei Fahrer mussten Sicherheitsleistungen in vierstelliger Höhe hinterlegen, da sie keinen Wohnsitz im Inland haben.

Außerdem wurden zwei Haftbefehle vollstreckt und ein PKW als Einziehungsgegenstand sichergestellt. Der Fahrer war wiederholt ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs. Neun Autofahrer haben zehn Tage Zeit, um Verbandmaterial, fehlende Dokumente oder die Behebung von Beleuchtungsmängeln vorzuzeigen oder nachzuweisen.

Insgesamt war die Kontrolle ein voller Erfolg, sei es im Sinne der Verkehrsüberwachung oder der behördenübergreifenden Zusammenarbeit. Ähnliche Kontrollen werden in Zukunft wieder stattfinden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Unfälle aus, was 3,75% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 292 Fällen registriert, was 0,89% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 27.916 Fälle, was 85,13% entspricht. Innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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