Ein Verkehrsunfall führte zur Vollsperrung der Autobahn für 2 Stunden. Der Fahrer wurde verletzt und ein Alkoholtest ergab 1,95 Promille.
Hamburg: Verkehrsunfall auf A 23 bei Elmshorn

Elmshorn (ost)
Am Freitagmorgen (02.08.2024) ereignete sich um 07.29 Uhr ein Verkehrsunfall auf der A 23 in Höhe Elmshorn auf der Richtungsfahrbahn Norden. Die Autobahn musste für die Unfallaufnahme und Reinigungsarbeiten an dieser Stelle vollständig gesperrt werden und konnte erst nach etwa zwei Stunden wieder freigegeben werden.
Zum Zeitpunkt des Unfalls fuhr ein 51-jähriger Fahrer aus Hamburg mit einem weißen BMW mit Hamburger Kennzeichen auf der A 23 von Hamburg kommend in Richtung Heide. Kurz vor dem Unfallort wechselte der 51-jährige Fahrer nach dem Überholen eines Wohnmobils zwischen diesem und einem Lkw die Spur, unterschätzte jedoch offensichtlich seine eigene Geschwindigkeit und wollte sofort wieder auf die Überholspur wechseln. Bei diesem Manöver kam es zu einem Auffahrunfall, bei dem der BMW-Fahrer mit der vorderen rechten Seite seines Fahrzeugs auf die hintere linke Seite des von einem 60-jährigen Berufskraftfahrer aus Drage gelenkten Lkw auffuhr. Der Fahrer des BMW wurde bei dem Unfall verletzt. Zum Zeitpunkt der Unfallaufnahme konnte noch keine genaue Auskunft über die Schwere der Verletzung gegeben werden. Am Pkw entstand ein erheblicher Sachschaden, sodass die aufnehmenden Beamten von einem wirtschaftlichen Totalschaden ausgehen.
Während der Unfallaufnahme bemerkten die Einsatzkräfte Alkoholgeruch beim BMW-Fahrer. Ein freiwilliger Test ergab einen vorläufigen Wert von 1,95 Promille. Daher wurde die Entnahme einer Blutprobe angeordnet.
Der Fahrer wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs durch Alkoholkonsum strafrechtlich verfolgt.
Die Autobahn musste für die Dauer der Unfallaufnahme und Reinigungsarbeiten voll gesperrt werden. Die Sperrung wurde nach etwa zwei Stunden (um 09.32 Uhr) wieder aufgehoben.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2022
Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2022 zeigt insgesamt 82.697 Unfälle. Davon endeten 11.651 Unfälle mit Personenschaden, was 14,09% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2,12% der Gesamtzahl aus, was 1.753 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 382 Fällen relativ selten (0,46%). Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 68.911 Fälle, was 83,33% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.688 Unfälle (67,34%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 23.501 Unfälle (28,42%) und auf Autobahnen gab es 3.508 Unfälle (4,24%). Insgesamt wurden 102 Menschen getötet, 1.947 schwer verletzt und 12.627 leicht verletzt.
| 2022 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 82.697 |
| Unfälle mit Personenschaden | 11.651 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 1.753 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 382 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 68.911 |
| Ortslage – innerorts | 55.688 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 23.501 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 3.508 |
| Getötete | 102 |
| Schwerverletzte | 1.947 |
| Leichtverletzte | 12.627 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








