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Hamburg: Verkehrsunfall mit brennendem Fahrzeug auf der A7

Am 09.05.2026 ereignete sich ein Verkehrsunfall zwischen Quickborn und Schnelsen Nord. Ein Fahrzeug brannte aus, es kam zu weiteren Verkehrsereignissen im Stau.

Foto: Depositphotos

A7/Quickborn (ost)

Am neunten Mai zweitausendsechsundzwanzig ereignete sich ein Verkehrsunfall auf der A7 zwischen Quickborn und Schnelsen Nord. Dabei geriet ein Fahrzeug in Brand. Im weiteren Verlauf des Staus kam es zu weiteren Verkehrsvorfällen.

Am Samstagabend gegen 22:30 Uhr gab es auf der A7 zwischen dem Rastplatz Holmmoor-West und der Anschlussstelle Schnelsen Nord in Richtung Hamburg einen Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen.

Ein achtundvierzigjähriger Ukrainer fuhr mit seinem Ford auf einen vorausfahrenden Skoda einer achtundvierzigjährigen Fahrerin auf.

Der Ford brannte daraufhin vollständig aus. Beide Fahrer, die jeweils alleine im Fahrzeug waren, blieben unverletzt.

Beim Fahrer des Fords wurde ein Atemalkoholwert von über drei Promille festgestellt. Es wurde eine Blutprobe entnommen und ein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet.

Insgesamt entstand ein Sachschaden im mittleren fünfstelligen Bereich.

Die Reinigung der Fahrbahn wurde von einer Spezialfirma durchgeführt.

Im dadurch entstandenen Rückstau ereigneten sich unterdessen weitere Zwischenfälle.

Der Fahrer eines Mercedes-Sprinters folgte nicht den Anweisungen der Beamten, die in der Absperrung tätig waren. Gegen ihn wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

Außerdem kollidierte ein Rettungswagen beim Durchfahren der Rettungsgasse mit einem VW Multivan. Glücklicherweise entstand nur ein Blechschaden.

Ein anderer Fahrer, der die Absperrung der Polizei durchfuhr, wurde später in Hamburg gefunden und kontrolliert. Bei dem fünfundzwanzigjährigen Deutschen wurde ein Atemalkoholwert von über einem Promille festgestellt. Es wurde eine Blutprobe entnommen und ein Strafverfahren eingeleitet.

Die A7 in diesem Abschnitt war insgesamt bis kurz nach 03:00 Uhr am zehnten Mai zweitausendsechsundzwanzig gesperrt.

Polizeidirektion Neumünster

Constanze Becker

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Schleswig-Holstein für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Schleswig-Holstein im Jahr 2023 zeigt insgesamt 32.794 Unfälle. Davon waren 3.356 Unfälle mit Personenschaden, was 10,23% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 1.230 Unfälle aus, was 3,75% entspricht. 292 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,89% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen 27.916 Unfälle waren Sachschadensunfälle, was 85,13% entspricht. In der Ortslage innerorts gab es 2.829 Unfälle (8,63%), außerorts (ohne Autobahnen) 1.003 Unfälle (3,06%) und auf Autobahnen 400 Unfälle (1,22%). Insgesamt gab es 34 Getötete, 611 Schwerverletzte und 3.587 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 32.794
Unfälle mit Personenschaden 3.356
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 1.230
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 292
Übrige Sachschadensunfälle 27.916
Ortslage – innerorts 2.829
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 1.003
Ortslage – auf Autobahnen 400
Getötete 34
Schwerverletzte 611
Leichtverletzte 3.587

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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