Ein betrunkener Autofahrer versucht sein Auto zu tanken, wird jedoch von der Polizei gestoppt. Bei der Kontrolle wird Cannabis im Fahrzeug gefunden.
Handewitt: Autofahrer versucht zu Tanken; Cannabis dabei

Handewitt (ost)
Am Samstagabend bemerkte eine Streifenwagenbesatzung der Bundespolizei in Handewitt einen BMW, der zur Tankstelle fuhr, um dort zu tanken. Aufgrund des auffälligen Fahrverhaltens (Überfahren eines Bordsteins, mehrmaliges Rangieren und Abstand zur Tanksäule von mehr als 1,5m) hatten die Bundespolizisten den Verdacht auf Trunkenheit am Steuer.
Die Polizisten sprachen den Fahrer auf seinen Alkoholkonsum an, woraufhin er angab, ein oder auch 3 bis 4 Bier getrunken zu haben. Die Beamten rochen Alkohol.
Die Bundespolizisten untersagten dem 48-Jährigen die Weiterfahrt aus präventiven Gründen und riefen eine Streife des 2. Polizeireviers zur Hilfe. Ein Atemalkoholtest ergab einen Promillewert von 0,95 (siehe Bild).
Ein Bundespolizist beobachtete den alkoholisierten Fahrer, als er etwas aus dem Fahrzeug holen wollte. Dabei handelte es sich um einen Beutel Cannabis. Ein zweiter Beutel Cannabis wurde ebenfalls entdeckt.
Die eingetroffene Streife der Landespolizei übernahm den Mann und die Drogen.
Der Fahrer muss nun mit einem Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr rechnen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Schleswig-Holstein für 2021/2022
Die Drogenraten in Schleswig-Holstein sind zwischen 2021 und 2022 gesunken. Im Jahr 2021 wurden 11.693 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 10.509 gelöst wurden. Es gab insgesamt 9.190 Verdächtige, darunter 7.938 Männer, 1.252 Frauen und 1.576 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2022 wurden 10.944 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 9.931 gelöst wurden. Es gab insgesamt 8.645 Verdächtige, darunter 7.470 Männer, 1.175 Frauen und 1.664 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 70.510 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.693 | 10.944 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 10.509 | 9.931 |
| Anzahl der Verdächtigen | 9.190 | 8.645 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.938 | 7.470 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.252 | 1.175 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.576 | 1.664 |
Quelle: Bundeskriminalamt








