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Handewitt: Fahrradfahrer auf Autobahn

Ein Fahrradfahrer wurde unbeleuchtet auf der Autobahn A7 in Richtung Süden gesichtet. Nach einem Gespräch mit der Polizei wurde er entlassen.

Foto: Depositphotos

Handewitt (ost)

Am Sonntag, den 11.01.2026, gegen 17:40 Uhr, wurde eine Polizeistreife zur Autobahn A7 in Richtung Süden geschickt. Es wurde gemeldet, dass ein Radfahrer über die Anschlussstelle Flensburg/Harrislee auf die Autobahn gefahren war und unbeleuchtet in Richtung Süden fuhr. Dadurch war er für den Verkehr kaum sichtbar.

Kurz vor der Ausfahrt B200/Flensburg wurde der Radfahrer zunächst von einer Zollstreife angetroffen und dann von der Polizei übernommen. Der Mann wurde zur Polizeistation Handewitt gebracht.

Der 22-jährige Radfahrer gab an, dass er auf dem Weg zu seiner Arbeitsstelle im Süden von Flensburg war. Da seine übliche Route aufgrund von Schneeglätte schwer passierbar war, entschied er sich spontan für die geräumte Autobahn. Da sein Fahrrad keine Beleuchtung hatte, benutzte er die Taschenlampe seines Smartphones, um sich selbst zu beleuchten.

So ungewöhnlich und ironisch diese Lösung auch sein mag, die damit verbundene Gefahr ist ernst. Autobahnen sind nur für Kraftfahrzeuge vorgesehen. Hohe Geschwindigkeiten und eingeschränkte Sicht stellen für ungeschützte Verkehrsteilnehmer ein erhebliches Risiko dar. Eine Taschenlampe am Handy ersetzt keine ordnungsgemäße Fahrradbeleuchtung.

Nach einem verkehrserzieherischen Gespräch wurde der Radfahrer über die Einleitung eines Ordnungswidrigkeitenverfahrens informiert und dann freigelassen.

Die Polizei weist eindringlich darauf hin: Auch bei winterlichen Straßenverhältnissen sollten verbotene und lebensgefährliche Abkürzungen keine Option sein. Die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer hat oberste Priorität.

Quelle: Presseportal

nf24