Bundespolizei hilft Besitzerin der vergessenen Handtasche und warnt vor Taschendieben im Gedränge beim Ein- und Ausstieg. Seien Sie achtsam auf Reisen!
Handtasche vergessen: Bundespolizei warnt vor Taschendieben

Husum (ost)
Gestern Abend um 22.45 Uhr entdeckten Bundespolizisten während der Patrouille am Husumer Bahnhof eine Handtasche auf einer Bank am Bahnsteig. Die Beamten sicherten das „Fundstück“ und fanden darin neben Hygieneartikeln und Schlüsseln auch einen Personalausweis.
Die Bundespolizisten konnten somit die Besitzerin der vergessenen Handtasche identifizieren. Auf dem Weg zum Bahnhof Friedrichstadt übergaben die Beamten das „Fundstück“ dem Stiefvater, der sichtlich überrascht, aber sehr dankbar war.
Die 19-Jährige schlief bereits und hatte den Verlust ihrer Handtasche offensichtlich noch nicht bemerkt.
In diesem Zusammenhang gibt die Bundespolizei folgenden Rat:
Achten Sie während Ihrer Reise immer auf Ihr Gepäck. Seien Sie besonders vorsichtig, wenn Sie Ihr Gepäck abstellen müssen.
Bewahren Sie Geld, Zahlungskarten, Papiere und Ihr Smartphone immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen Ihrer Kleidung nahe am Körper auf. Tragen Sie Hand- und Umhängetaschen verschlossen an der Vorderseite Ihres Körpers oder klemmen Sie sie unter den Arm.
Gerade in den Osterferien sind viele Menschen mit Zügen unterwegs. Beim Ein- und Aussteigen kommt es oft zu Gedränge und „Langfinger“ haben dort ein leichtes Spiel, so Hanspeter Schwartz, Pressesprecher der Bundespolizei Flensburg.
Kontakt:
Bundespolizeiinspektion Flensburg
Valentinerallee 2a
24941 Flensburg
Pressesprecher
Hanspeter Schwartz
Telefon: 0461 / 31 32 – 1010
Mobil: 0160/89 46 178
Fax: 030/2045612243
E-Mail: bpoli.flensburg.presse@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_kueste
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Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf aktuellen Blaulichtmeldungen des Presseportals und wurde automatisch erstellt.
Statistiken zu Taschendiebstählen in Schleswig-Holstein für 2021/2022
Die Taschendiebstahlraten in Schleswig-Holstein stiegen zwischen 2021 und 2022 leicht an. Im Jahr 2021 wurden 3028 Fälle gemeldet, wovon 123 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 106 Verdächtige, darunter 72 Männer und 34 Frauen. 76 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2022 stieg die Anzahl der gemeldeten Fälle auf 3346, wobei 160 Fälle aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 157 Verdächtige, darunter 119 Männer und 38 Frauen. 109 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2022 die höchste Anzahl an Taschendiebstahlfällen in Deutschland mit 37321 Fällen.
| 2021 | 2022 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 3.028 | 3.346 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 123 | 160 |
| Anzahl der Verdächtigen | 106 | 157 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 72 | 119 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 34 | 38 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 76 | 109 |
Quelle: Bundeskriminalamt








